Know-how-Transfer zwischen Hochschule und Mahr, bereits viele Messergebnisse und Abschlussarbeiten Im Jahr 2010 hat der Applikationsspezialist Mahr den Feinmessraum der HAWK (Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK), Fakultät Naturwissenschaften und Technik) in Göttingen mit dem modernen optischen Wellenmessplatz „MarShaft Scope“ ausgestattet. Jetzt ging die MarShaft Scope 750 vollständig in das Eigentum der HAWK über. Damit setzt Mahr den Know-how-Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft fort. „Der Wellenmessplatz bot in den letzten zwei Jahren bereits vielen Studentinnen und Studenten Gelegenheit für praxisnahe Messversuche, aus denen auch Themen für Bachelor-Arbeiten hervorgegangen waren“, berichtet Prof. Dr.-Ing. Jens Kirchhoff von der HAWK in Göttingen anlässlich der formellen Eigentumsübergabe der Anlage von Mahr durch Produktmanager Thomas Köhler. Die MarShaft Scope 750 erfasst rotationssymmetrische Werkstücke wie Achsen und Wellen mit Hilfe optischer Messtechnik vollautomatisch und misst nach Angaben des Produktmanagers sekundenschnell und sehr präzise: „Die Methoden und Abläufe sind dieselben wie im richtigen Arbeitsleben“. Dank der Auswertesoftware werden die hochgenauen Messergebnisse auch für komplizierte Aufgaben leicht erfasst und in einem Protokollblatt übersichtlich dokumentiert. Die CNC-Programmierung an einem zweiten maschinenfernen Programmierplatz bietet zudem den Vorteil, dass sich die Studentinnen und Studenten in simulierten Messversuchen, beispielsweise an Hand einer Nockenwelle, noch besser auf den praktischen Versuch vorbereiten können. „Der Praxisbezug ist für den Studiengang Präzisionsmaschinenbau und erfolgreiches Lernen sehr wichtig und das Salz in der Suppe der Theorie“, erläutert Kirchhoff die Bedeutung der Unterstützung durch örtliche oder überregionale Industrieunternehmen. „Mahr vergibt regelmäßig Forschungsaufträge, die die jungen Menschen binnen eines halben Jahres im Rahmen einer Abschlussarbeit erfüllen können. Bisher kamen immer sehr qualifizierte und an unseren Produkten verwertbare Ergebnisse heraus“, ergänzt Köhler und bestätigt die intensive Zusammenarbeit zwischen der HAWK und Mahr auf vielen Gebieten. "Diese befähige die Absolventinnen und Absolventen zudem, dass sie nach dem Studium sehr schnell beruflich Fuß fassen", so Kirchhoff und Köhler einhellig. |