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Presseinfo: Mahr „Preferred Supplier 2011“ für Bosch

Uwe Kauder, Leiter Direktvertrieb bei Mahr | Robert Bosch GmbH bestätigt Mahr als Vorzugslieferanten für Messtechnik Bosch bestätigt Mahr als „Preferred Supplier“ auch in 2011. Damit ist der Göttinger Applikationsspezialist Vorzugslieferant für Fertigungsmesstechnik. Mit Kompetenz und Leistung hat sich Mahr einmal mehr erfolgreich gegen den Wettbewerb durchgesetzt. Bosch bestätigt den Göttinger Applikationsspezialisten im Februar wieder als „Preferred Supplier“ – als Vorzugslieferanten für Messtechnik auch in 2011. Die Bosch-Gruppe weltweit ist einer der Key Kunden des Göttinger Unternehmens. „Bosch und Mahr sind nachhaltig qualitätsorientiert und passen daher ausgezeichnet zueinander. Jahrelange intensive und erfolgreiche Zusammenarbeit und gemeinsame Entwicklungen von Messtechnik im Bereich der Dieseleinspritzung kennzeichnen das Verhältnis der beiden Partner“. so Uwe Kauder, Leiter Direktvertrieb bei Mahr. Mahr stattet heute Bosch mit hochpräziser Messtechnik für die Referenzmessräume und die Messräume in der Fertigung aus. „Als Applikationsspezialist kennen wir jedes technische Detail eines Ein-spritzsystems und die messtechnischen Anforderungen. Dennoch fordert uns unser Partner Bosch immer wieder mit neuen technischen Weiterentwicklungen heraus. Gemeinsam entwickeln wir die Mahr Messtechnik direkt auf die von Bosch gewünschten Anforderungen.“ erklärt Kauder weiter und ergänzt „Um den Vorzugsstatus bei Bosch zu erhalten, muss ein Lieferant jahrelang die Bosch Forderungen überdurchschnittlich erfüllen. Dazu gehören technische Leistungsfähigkeit, Erfüllung aller Quali-tätsanforderungen bis hin zu einem umfassenden Projektmanagement“. Mahr erfüllt diese Anforderungen permanent seit mehr als 10 Jahren, als der erste Vorzugslieferant für Messtechnik. Die räumliche Nähe des Mahr Standortes in Esslingen ermöglicht eine umfassende Betreuung der einzelnen Bosch Abteilungen. Bosch und Mahr schauen auf eine lange Tradition und Firmengeschichte zurück und begehen 2011 ein besonderes Jubiläum: Bosch feiert sein 125-jähriges und Mahr sein 150-jähriges Jubiläum. |
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Medizintechnik: Zahnimplantat-Messung

Gerade die Messung kleiner Werkstücke ist eine messtechnische Herausforderung. Beispielsweise müssen bei einem kleinen Zahnimplantat Form-, Kontur- und Oberfläche gemessen werden. Als Applikationsspezialist hat sich Mahr im Bereich Medizintechnik mit vielen Anwendungen seit Jahren positioniert. Lesen Sie über die praxisorientierte Messung von Zahnimplantaten.
Hochgenaue Messung der Form Die Fixierung des Abutments im Implantat geschieht mittels einer Schraube, die Kraft auf den konischen Sitz zwischen beiden Bauteilen ausübt. Die Anforderungen an die Form des Konus sind sehr hoch. Nur wenige µm darf die Abweichung zur Idealform betragen. Höchste Qualität wird in der Produktion durch das Polieren und höchste Genauigkeit im Messraum durch die Präzisionsmesstechnik von Mahr erreicht. Die Gestaltabweichung mit solch engen Toleranzen wird auf einem hochgenauen Formtester vermessen.
Automatisierte Messung der Kontur Schraubenimplantate haben den Vorteil, dass sie sich durch ihr Gewinde sofort im Kieferknochen festsetzen. Diese primäre Stabilität ermöglicht eine Belastung unmittelbar nach der Implantation und verkürzt die Einheilzeit, weil nur wenig Knochen nachwachsen muss. Die zylindrische Grundform ist am Ende meist verjüngt, so dass insgesamt eine gestreckte Kegelform entsteht. Eine seitliche Einkerbung am Gewinde verhindert das spätere Verdrehen im Kieferknochen.
Die günstigste Art die Außenkontur zu messen, stellen Konturenmessgeräte wie MarSurf LD 120 oder XC 20 jeweils mit Doppeltastspitze von Mahr dar. Diese können solche 2D-Konturen automatisiert aufnehmen und anschließend sehr anschaulich auswerten. Aus der gemessenen Kontur können Geometrieelemente abgeleitet aber auch Profilvergleiche erstellt werden. Vorab kann dazu eine Bestfit-Einpassung in die Idealkontur erfolgen.
Mobile oder stationäre Messung der Rauheit Die Fähigkeit von Knochen-Implantaten zu rascher und vollständiger Osseointegration hängt eng mit den Eigenschaften der Implantatober flächen zusammen. Für den Knochenbereich werden Implantate bevorzugt, die aufgeraut oder topographisch strukturiert sind, um die Osseo integration zu beschleunigen bzw. zu verstärken. Es ist bekannt, dass sich Rauheiten in verschiedenen Dimensionen auf die biologischen Reaktionen an der Grenzfläche Implantat/Körper auswirken. Deshalb stellt sich die Aufgabe, die Topographie einer Implantatoberfläche über den ganzen Bereich von mm bis in den submikrometer Bereich zu messen und zu beschreiben. Dies können Sie an beliebigen Stellen und sehr einfach mit einem mobilen oder stationären Rauheitsmessgerät ermitteln. Dazu positionieren Sie Ihr Implantat und die Tastspitze so zueinander, dass eine ausreichend große Taststrecke zur Verfügung steht. Der Messablauf erfolgt anschließend automatisch.
Applikation: Einspritzventil
Ventilkörpermessstation
Oberflächenmessung im Kegelsitz eines Einspritzventils ohne Werkstückzerstörung Bedingt durch die sinkende Verfügbarkeit der Ölvorräte auf der Welt sowie der weltweit steigende Bedarf an mehr Automobilen ergibt ein divergentes Entwicklungsbild beider Faktoren.
Überlegungen zu anderen Energieträgern beim Automobil wie z. B. der Elektromotor oder die Hybridtechnologie sind notwendige Folgen der Rohstoffgegebenheiten. Ein weiterer und sicher effektvoller Weg ist auch der, den bestehenden Verbrennungsmotor hinsichtlich der Verbrauchswerte sowie auch der Emissionsvorgaben zu optimieren. Wesentliche Einflussgrößen sind die Motorenbauteile selbst und besonders auch die Einspritzsystemtechnik. 
Im Rahmen der modernen Einspritztechnologien werden Drücke von weit über 2000 bar erzeugt. Die Forderungen an die betreffenden Bauteile sind seitens der Geometrie und Oberflächenqualitäten gravierend gestiegen. Die zu messenden Bereiche liegen in der Regel bei Kennwerten von Pt ~1 µm und Rz < 1 µm.
Die Messaufgabe bei einem Ventilkörper ist die Ermittlung des Pt- bzw. Rz- Wertes auf der inneren Kegelmantelfläche. Diesen Messort sieht man nur sehr genau bei einem geschnittenen Teil. Die Fertigung von Tausenden Teilen pro Tag im 3-Schichtbetrieb erfordert allerdings eine schnelle, sichere und kontinuierliche Serienmessungen am unzerstörten Werkstück. In der Praxis spricht man von einer Messung im „Dunklem“, da man den Messort nicht sieht, und daher nicht weiß wo man misst. 
Die Lösung für diese Messaufgabe ist eine MarSurf GD 30 Kompaktstation. Hier können die Werkstücke leicht und genau in einer Aufnahme positioniert werden, so dass nach einmaliger Einrichtung des Systems keine weiteren Justagearbeiten für den Bediener erforderlich sind. 

Die heutige Lösung basiert auf einer über 30 jährigen Erfahrung. Heutige Systeme bieten einfache softwareunterstützte Auswerteverfahren, die die gemessenen Daten einfach und schnell ermitteln. Diese Messeinrichtung zeigt deutlich den Trend und die Notwendigkeit der Messung in Produktionsumgebung auf. Am Beispiel der Ventilkörpermesseinrichtung sollte die hochpräzise Oberflächenmessung an schwer zugänglichen Messorten am unzerstörten Werkstück dargestellt werden.
Presseinfo: Mahr-Labor - Akkreditiert durch neue Deutsche Akkreditierungsstelle DAkkS

Oberflächen-, Form-, Kontur- und Längenormale aus dem Kalibrierlabor in Göttingen | Das DKD-Labor von Mahr erhielt nach erfolgreicher Umstellung die Akkreditierungsurkunde und arbeitet nach ISO 17025 Mahr in Göttingen betreibt ein Kalibrierlabor für Oberfläche, Form, Kontur und Länge. In 2010 erfolgte bei Mahr ein Audit durch die neue Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS) aus Berlin. Diese arbeitet im Bereich Metrologie mit Begutachtern der Physikalisch Technische Bundesanstalt (PTB). Dabei konnte die intenationale Norm zum Betreiben von Kalibrierlaboren DIN EN ISO 17025 erneut erfüllt werden. Die durchgeführten Vergleichsmessungen haben den bisherigen Umfang bestätigt und ermöglichten die kleinsten angebbaren Messunsicherheiten abzusenken. Ab sofort ist Mahr akkreditiert durch die DAkkS GmbH, in der seit 2010 auch der Deutsche Kalibrierdienst (DKD) integriert ist. Alle Unternehmen, die ihre Messgeräte im DAkkS / DKD-Labor von Mahr überprüfen, ihre Normale vermessen oder Werkstücke kalibrieren lassen, erhalten objektive Messergebnisse und einen rückgeführten Kalibrierschein. Sie sichern und dokumentieren damit ihre Qualität, können ihre Maschinen anhand der Werte justieren und kalibrieren und schaffen die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zertifizierung ihres Qualitätsmanagements. Laboratorien, die durch die DAkkS akkreditiert wurden, können auf die internationale Anerkennung ihrer Prüf- oder Kalibrierleistungen aufmerksam machen. Dazu bietet die Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS) gemeinsam mit der International Laboratory Accreditation Cooperation (ILAC) die Nutzung des „Kombinierten MRA-Zeichens“ an. 
Damit wird national und international anerkannt, dass das DAkkS akkreditierte Laboratorium Messdienstleistungen wie Kalibrierungen kompetent durchführen kann. Für diese akkreditierten Bereiche ist das Laboratorium berechtigt, das offizielle Kombinierte MRA-Zeichen von ILAC zu verwenden. Die Mahr- Urkunde zeigt die Bereiche Rauheit, Formabweichung, Kontur, Tastschnittgeräte sowie Längenmessgeräte. Somit kann das Göttinger DAkkS / DKD-Labor Normale und Messobjekte auf Radien, Abstände, Winkel, Rundheit, Geradheit, Parallelität, Zylinderform, Profiltiefe, Rautiefe und Messuhr- und Feinzeigerprüfgeräte für die Kunden kalibrieren. |
Sicheres Fliegen dank Messtechnik
Turbinen-Check (Foto: Lufthansa Technik AG).
Flugzeuge sind die sichersten Verkehrsmittel überhaupt. Das sagt die Statistik. Dabei wird die Sicherheit am Himmel stets auch von der Umsicht und Sorgfalt am Boden gewährleistet. Beispielsweise werden die Triebwerke der Lufthansa-Flotte komplett zerlegt, gereinigt und nachgemessen. Um höchste Messgenauigkeit zu erreichen, arbeiten die Spezialisten u. a. mit Messgeräten der Mahr GmbH z. B. mit der „Precimar 828 CiM 500“, der weltweit präzisesten Serien-Universal-Längenmessmaschine. Flugzeug-Triebwerke der weltweiten Lufthansa-Flotte werden bei der Lufthansa Technik-Werft in Hamburg durchgecheckt. Als elementares Bauteil eines Flugzeugs unterliegen sie bei Lufthansa höchsten Sicher-heitsanforderungen. Denn diese Aggregate sind extrem hohen Belastungen ausgesetzt: So drehen sich die Schaufelräder einer Turbine bis zu 16.000 Mal pro Minute und werden dabei Temperaturen bis 1600 °C ausgesetzt. Durch eine ständige sensorische Überwachung während des Fluges werden z. B. Abgastemperatur und Vibrationen überprüft. Wenn die Messwerte ein definiertes Limit überschreiten, werden Wartungsmaßnahmen eingeleitet. Bei Verschleiß werden die Triebwerke in der Hamburger Werft der Lufthansa Technik komplett zerlegt, gereinigt, inspiziert und defekte Teile ggf. ausgetauscht. Dabei werden alle Bauteile nachgemessen. Höchste Qualitätsansprüche bei Lufthansa Technik Bei der Kooperation zwischen der Lufthansa Technik und dem renommierten Göttinger Messgerätehersteller Mahr haben sich zwei Partner zusammengetan, die beide höchste Qualitätsansprüche haben und Wert auf hochgenaue Messungen legen. Lufthansa Technik setzt z. B. für die Überprüfungen von Bohrungen eine Kette von drei Messgeräten ein: Ein 3-Linien-Innenmessgerät zur direkten Messung der Bohrung. Dieses Handmessgerät wird mittels eines Einstellrings regelmäßig kalibriert. Der Einstellring wird wiederum regelmäßig auf der hochpräzisen Längenmessmaschine eingemessen – und deren Messwerte sind auf die Normale der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig rückgeführt. Die PTB ist das nationale Metrologieinstitut und die technische Oberbehörde der Bundesrepublik Deutschland für das Messwesen. Beispiel: Der Triebwerkstator Die Mitarbeiter der Hamburger Flugzeug-Werft überprüfen an diesem gewichtigen Turbinenbauteil die vielen Bo-rungen in denen die nicht rotierenden Turbinenschaufeln befestigt sind. Dabei arbeiten sie mit 3-Linien-Innenmessschrauben, z. B. mit der „Micromar 44 A“ von Mahr. Mit dieser handlichen Messschraube werden die Bohrungen schnell und sicher auf ihre Dimension gemessen und so Ver-schleiß schnell und zuverlässig erkannt. Die zu prüfenden Teile weisen Fehlergrenzen von z.B. 12 µm auf. Für eine zuverlässige Messung darf die maximale Abweichung einer 3-Linien-Innenmessschraube bei einem Durchmesser von 37 mm nur 4 µm betragen (DIN 863-4). Die Mahr 3-Linien-Innenmessschraube mit ihrer spezifizierten Fehlergrenze von 4 µm ist somit dafür geeignet. Prüfung einer Bohrung (Foto: Lufthansa Technik AG).
Zur fortwährenden Sicherstellung dieser spezifizierten maximalen Fehlergrenze wird die 3-Linien-Innenmessschraube in Intervallen von einem Jahr in einem klimatisierten Kalibrierlabor selbst wieder auf ihre einwandfreie Funktion überprüft und kalibriert. Vor Benutzung der 3-Linien-Innenmessschraube ist diese vor Ort auf den Aufschriftwert eines Einstellringes einzustellen. Dieser Ring aus solidem Lehrenstahl verfügt über einen sehr genau spezifizierten Durchmesser. Dabei entsprechen die Baumaße der DIN 2250 C und Fehlergrenzen nach DIN 2250. Nach Vorgabe der Lufthansa Technik muß die Fehlergrenze mindestens um den Faktor 3 genauer sein als die der 3-Linien-Innenmessschraube. Prüfung per Einstellring (Foto: Lufthansa Technik AG).
Um die 3-Linien-Innenmessschraube sicher zu überprüfen hat die Lufthansa Technik sehr hohe Ansprüche: Die Fehlergrenze des Durchmes-sers der für diese Aufgabe verwendeten Einstellringe beträgt bei Lufthansa Technik nur 1 µm (nach Norm wären 2 µm erlaubt). Ein neuer Einstellring verfügt über einen Kalibrierschein, in dem der Durchmesser und die Messunsicherheit bescheinigt wird. Doch unterliegen auch Einstellringe einem gewissen Verschleiß und einem Alterungsprozess, der die Materialeigenschaften und somit auch ihren Durchmesser beeinflusst. Deshalb müssen auch diese Einstellringe periodisch vermessen werden. Zur Wahrung des hohen Qualitätsstandards führt Lufthansa Technik diese Überwachungsprüfungen selbst durch und zwar auf einer Präzisions-Serien-Universal-Längenmessmaschine, der „Precimar 828 CiM 500“ von Mahr. Motorisierte Längenmessmaschine Die Längenmessmaschine ist motorisiert, ruht auf einem Granitbett und steht in Hamburg in einem klimatisierten Messraum. Um die für den Einstellring erforderliche Fehlergrenze von 1 µm sicher messen zu können, ist die Messmaschine mit ihrer Messunsicherheit von 0,1 + L/1000 sehr gut geeignet - die neueste Generation von „Precimar 828 CiM“ weist sogar eine Messunsicherheit von nur 0,075 + L/1500 auf! Mahr erreicht diese extrem hohe Messgenauigkeit durch luftgelagerte Komponenten, eine praktisch reibungslose Messkrafterzeugung, die exakte Einhaltung des Abbe`schen Komparatorprinzips, ein hochwertiges inkrementales Wegmesssystem sowie einen CNC-steuerbaren Messschlitten und Objekttisch. Die Mitarbeiter der Lufthansa Technik messen den Einstellring in 3 Ebenen und 2 Schnitten. Dank ihrer automatischen Messweise gewährleistet das Längenmessgerät eine nahezu bedienerunabhängige und zügige Messung der insgesamt 6 Durchmessermessungen eines Einstellrings. Zur Kalibrierung des Einstellringes ist die Längenmessmaschine mit einem Drehrasttisch ergänzt worden – einem Bauteil, das nur Mahr bietet. Die Vorteile: Der Einstellring braucht zum Drehen nicht berührt und neu eingespannt werden, sondern kann schnell und exakt um 90 Grad gedreht werden. Das hat auch den Vorteil, dass der Einstellring sich nicht durch eine Berührung erwärmt und dadurch leicht verformt bzw. ausgedehnt würde.
Einstellring-Messung (Foto: Lufthansa Technik AG).
Zur Sicherstellung der gesamten Qualitätskette lässt Lufthansa Technik seine „828 CiM 500“ jährlich von Mahr-Spezialisten warten und kalibrieren. Dabei werden DKD-kalibrierte Endmaße verwendet, die bei Mahr auf die Normale der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) rückführbar sind. Das sehr hohe Niveau der Qualitätssicherung in der Werft der Lufthansa Technik in Hamburg überzeugt nicht nur das Qualitätsmanagement der Lufthansa. Auch andere internationale Fluggesellschaften lassen mittlerweile hier ihre Triebwerke überprüfen. Die Fluggäste in den Flugzeugen merken von der detailreichen Arbeit der Mitarbeiter in der Flugzeugwerft in der Regel nichts – sie genießen einen reibungslosen und sicheren Flug. Genau dafür haben sich die Anstrengungen der Lufthansa Technik und Mahr gelohnt! Autoren: Andreas Gossing, Kurt Koch (Lufthansa Technik AG Hamburg), Dr. Jürgen Schweizer, Produktmanager (Mahr GmbH Göttingen)
Messung von Stahlkugeln für Wälzlager

Windkraftanlagen sind ein Symbol nachhaltiger Energieerzeugung. Damti die Windkraftanlage effizient arbeiten,müssen sich die Windräder leichtgängig drehen. Dafür sorgen u.a. Wälzlager. Die Qualität der dort eingestezten Stahlkugel wird durch den Einsatz von Mahr-Universallängenmessmaschinen gesichert. Leichtgängigkeit ist bei Windenergieanlagen entscheidend. Je leichter sich die Windräder mit den bis zu 60 Meter langen Flügeln drehen, umso effizienter erzeugt die Anlage Strom. Wälzlager sind wichtige Kompnenten bei Windenergieanlage und sorgen für deren reibungslosen Betrieb. Unterschiedliche Lagerarten kommen bei Windkraftanlagen zum Einsatz, u.a. Kugellager. Deshalb ist eine hochgenaue und regelmäßige Qualitätskontrolle der Stahlkugeln bei der Produktion unerlässlich - denn die müssen stets den genauen festgelegten Durchmesser haben. Messung im Kalibrierlabor Die Mitarbeiter in den Prüflaboren der Wälzlager-Produzenten richten sich bei der Qualitätssicherung dieser Kugeln nach Anforderungen von DIN-Normen, in denen das Messverfahren exakt beschrieben wird. Gemessen werden die unterschiedlichsten Kugelklassen. Die Toleranz bei der Kugelmessung beträgt 0,08 µm als kleinste Abweichung vom 2-Punkt-Maß. Zur zuverlässigen Qualitätssicherung der Stahlkugeln kann die Mahr-Universallängenmessmaschine Precimar PLM 600-2 eingesetzt werden. Diesen Messplatz hat Mahr mit dem Ziel entwickelt, um Prüfmittel und geeignete Werkstücke aus verschiedenen Fertigungsbereichen bedienerfreundlich, schnell, sicher und mit kleinster Unsicherheit zu messen. So verfügt die moderne Messmaschine über einen ruck- und stoßfreien Messwagenantrieb. Dabei beträgt die maximale Verfahrgeschwindigkeit 50 mm/sec. Die zulässige Antastgeschwindigkeit zur Realisierung der Objektantastung liegt bei 8 mm/sec. Idealerweise nutzt man zur Messung den automatisierten Antastvorgang mittels Richtungstasten. Hierbei erkennt die Maschine automatisch, ob eine Innen- oder Außenmessung vorliegt; die vorgewählte Messkraft wird automatisch durch die Elektronik erzeugt. Dadurch vermeidet man subjektive Einflüsse bei der Antastung und findet immer gleich bleibende, reproduzierbare Antastverhältnisse vor. Die Precimar PLM 600-2 verfügt über ein großes messaufgabenabhängiges Messkraftspektrum von 0-13,9 N. Neben der automatischen Messkraftnachführung während der Umkehrpunktsuche bei allen Messverfahren wird der hohe Bedienkomfort auch durch automatische bzw. teilautomatische Prüfabläufe erzielt. Weiterhin verfügt die Mahr-Messmaschine über einen in 5 Achsen feinfühlig verstellbaren und mit 20 kg belastbaren Objekttisch zur Ausrichtung der Prüflinge. Äußerst genaue Messdaten Die sehr hohe Messgenauigkeit erreicht das Mahr-Messsystem u.a. durch einstufige Messwertbildung, exakte Einhaltung des Komparatorprinzips nach Ernst Abbé und ein hochwertiges, inkrementales Wegmesssystem. Systematische Abweichungen werden automatisch korrigiert und zufällige Abweichungen reduziert. So wird unter üblichen Messraumbedingungen eine Messunsicherheit MPEE1 von (0,15 + L/1500) µm erreicht (L in mm). Aktive Schwingungsdämpfung Für die hochpräzisen Messungen an Kugeln werden die Mahr-Messplätze in temperierten Messräumen platziert. Dort können die Kugeln in regelmäßigen Abständen bezüglich der Durchmesser überprüft werden. Um weitere Umgebungseinflüsse wie z.B. Vibrationen während der Messung deutlich zu reduzieren, werden die Messmaschinen auf Tische mit aktiver Schwingungsdämpfung gestellt. Hierdurch wird eine weitere Verringerung der Messunsicherheit MPEE1 auf (0,1 + L/1500) µm erreicht (L in mm). Die Messungen können mit der Basis-Software „828 WIN" von Mahr am PC ausgewertet und dokumentiert werden. Tempo in die Qualitätssicherung Der Messplatz „Precimar PLM 600-2" bietet den Messtechnikern im Alltag einen angenehmen Messkomfort: Die Bedienung ist äußerst einfach dank einem messkraftgeregelten und über Joystick steuerbaren Messschlitten mit progressiver Auslenkkennlinie, automatischer Antasterkennung und rechnerunterstützter Suche der Umkehrpunkte. Durch diese Ausstattungsmerkmale und die hohe Verfahrgeschwindigkeit des Messschlittens wird ein hohes Tempo bei der Durchführung der Messungen erreicht. High-End-Längenmessung: Precimar PLM 600-2.
Besuch im DAkkS/DKD-Labor von Mahr

Kalibrierung für die Industrie: Auf Nummer sicher gehen: Das bedeutet in produzierenden Betrieben mit kalibrierten Werkstücken oder Messgeräten und Normalen zu arbeiten – nur so ist ein Maximum an Qualität und ein Minimum an Ausschuss gesichert. Zugleich ist die Kalibrierung ein wichtiger Baustein beim Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001:2008 sowie der Produkthaftung. Die Kalibrierung übernehmen Labore der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) in dem auch der Deutsche Kalibrierdienst (DKD) integriert ist. Eine Reportage aus dem DAkkS/DKD-Labor des Längenmess-Spezialisten Mahr in Göttingen.
Angenehme 20 Grad Celsius herrschen im DAkkS/DKD-Labor von Mahr – konstant, 365 Tage im Jahr. Es ist ruhig. Der Teppich auf dem Boden dämpft Geräusche. Der Göttinger Mess-Speziallist hat hier im Erdgeschoss auf schwingungsisoliertem Fundament einen Längenmesstechnikpark eingerichtet: Hier stehen modernste Mahr-Messsysteme wie der Formtester MFU 800, das MarSurf XR 20 mit GD 25 , das Messuhr- und Feinzeigerprüfgerät Optimar oder die Konturmesseinrichtung MarSurf XCR mit LD 120 – alles „state of the art“ der präzisen Längenmessung. An der Wand hängt die Akkreditierung der Deutschen Akkreditierungsstelle DAkkS; in der Luft liegt die Atmosphäre einer hoheitlichen Institution. Alle Unternehmen, die hier ihre Messgeräte überprüfen, ihre Normale vermessen oder Werkstücke kalibrieren lassen, erhalten objektive Messergebnisse und einen Kalibrierschein – egal ob für Pumpenteile aus der Automobilindustrie, Keramik-Hüftgelenke, optische Linsen oder Elektroden. In der industriellen Fertigung gibt es viele Arbeitsteilungen - in Zulieferer und die Endproduzenten. Doch damit beginnt auch schon die Herausforderung. Damit die angelieferten Einzelteile ein qualitativ hochwertiges Endprodukt ergeben, müssen sie von ihren Abmessungen und der Oberflächen- und Formbeschaffenheit 100-prozentig aufeinander abgestimmt sein und zusammen passen. Das DAkkS/DKD-Labor von Mahr ist durch seine Highend-Messgeräte und der Qualifizierung der Mitarbeiter akkreditiert für Radien, Abstände, Winkel, Rundheit, Geradheit, Parallelität, Zylinderform, Profiltiefe und Rautiefe. Hier beraten die Messspezialisten die Mitarbeiter von Fertigungsbetrieben und sprechen mit ihnen die Messergebnisse durch. Auch per Post gelangen Werkstücke und kundeneigene Normale zum Kalibrieren ins Labor. „Die Kernkompetenz von Mahr sind Längenmessungen im Mikro- und Nanometerbereich“, so Christoph Müller, Leiter des DAkkS/DKD-Labors von Mahr in Göttingen. „Der aktuelle Trend ist, dass Werkzeuge genauer, Bauteile kleiner werden und Flächen exakter bearbeitet sind. Mahr hat seine Messsysteme in den letzten Jahren entsprechend weiterentwickelt.“ Fertigungsbetriebe, die bei Mahr ihre Werkstücke kalibrieren lassen, haben gleich mehrere Vorteile: Sie sichern und dokumentieren ihre Qualität, können ihre Maschinen jederzeit anhand der Vergleichswerte justieren und kalibrieren und schaffen zugleich die Voraussetzungen für eine Zertifizierung ihres Qualitätsmanagements nach DIN ISO 9001:2008. Damit sparen sie auch gleich mehrfach Kosten, so Laborleiter Christoph Müller: „Durch eine konsequente Kalibrierung und Rückführung der Messergebnisse wird Ausschuss deutlich reduziert. Regelmäßige Rekalibrierungen sind immer wesentlich günstiger als eine verworfene, schlecht gefertigte Charge. Zudem gibt die Kalibrierung die Sicherheit, den Auftrag z.B. als Zulieferer zu erhalten und zukunftsorientiert zu arbeiten“ Kontakt: Mahr GmbH Göttingen, DAkkS/DKD-Labor Carl- Mahr- Str. 1, 37073 Göttingen, Tel.: 0551-7073-416, Fax: -416, DKD@mahr.de Blick in das DAkkS/DKD-Labor von Mahr.
Intec-Leipzig: Mahr berichtet aktuell

Herzlich laden wir Sie auf unseren Stand auf der Intec in Leipzig vom 01. bis 04. März 2011 ein. In Halle 3 Stand H 97 demonstrieren wir Ihnen interessante Applikationen an folgenden Messgeräten: Hier im PraxisPortal werden wir für Sie aktuell von der Messe berichten.
Diskutieren Sie mit uns über die Messethemen Fertigungstechnik, Werkzeugmaschinen- und Sondermaschinenbau.
Herr Erik Funke, Leiter Kundenzentrum Chemnitz: "Ich freue mich auf Ihre Beiträge." 2011-03-03 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Einige Eindrücke unseres gut besuchten Messestandes:   
Verzahnungsmessgerät MarGear GMX 400

Die Verzahnungsmesstechnik gehört zur Kernkompetenz innerhalb der Mahr-Gruppe und ist in Jena angesiedelt. Für Verzahnungen und Verzahnungswerkzeuge hat Mahr die Maschienreihe MarGear GMX entwickelt. Die Messsysteme messen exakt und schnell und sind sehr bedienerfreundlich. Der Verzahnungsmessplatz ist zur vollautomatischen Prüfung von Werkstücken und Werkzeugen geeignet. Lösung im Gerätebau Die MarGear GMX 400 als Lösung im universellen oder auch spezialisierten Getriebebau. Als fertigungsnahe und vernetze Variante zur effizienten und schnellen Analyse möglicher Verzahnungsabweichungen. Direkte Beurteilung und automatisch generierte Maschinenfehlerkorrektur. Beispiele für Anwendungen der MarGear GMX 400: - Serienmessung in Wellen- und Räderfertigungen.
- Vernetzte 'Close Loop' Kegelradanwendungen.
- Fertigung und Wareneingangsbeurteilung.
- Analyse typischer und spezieller Abweichungsbilder aus Fräs- und Schleifprozessen.
Mehr Informationen zur MarGear GMX 400 finden Sie hier. 
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