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Presseinfo: Kurbelwellen optisch und taktil komplett messen
2012-08-07 | Produkte | Froechtenicht, Birgit

Komplette Vermessung einer Kurbelwelle: MarShaft MAN von Mahr

 

Kurbelwellenmessplatz MarShaft MAN vereint taktile und optische Messtechnik, Matrixkamera misst Merkmale in wenigen Sekunden

Kurbelwellen können ab sofort noch schneller und umfangreicher auf ihre Fertigungsqualität überprüft werden. Der Wellenmessplatz MarShaft MAN des Applikationsspezialisten Mahr bietet jetzt neben einer taktilen Messung auch einen optischen Sensor. Damit können Geometriemerkmale sekundenschnell gemessen werden, die taktil nicht erfassbar sind.

Für die Qualitätssicherung von Kurbelwellen hat eine neue Ära begonnen. Der bewährte Kurbelwellenmessplatz MarShaft MAN von Mahr verfügt ab sofort neben dem taktilen Taster auch über eine Matrix-Kamera. Fertigungsbetriebe können so sämtliche relevanten Merkmale an Kurbelwellen bis 220 mm Durchmesser in einer Aufspannung schnell und präzise erfassen.

Die Matrix-Kamera ermöglicht in Verbindung mit der Auswertesoftware das Vermessen von Geometrieelementen, die bisher mit den berührenden Messtastern nicht angetastet bzw. ausgewertet werden konnten. Jetzt können auch Einstich, Fase, Radius, Gerade sowie der Schnittpunkt Gerade-Gerade zuverlässig überprüft werden. Bei der optischen Messung wird die Prüfkontur im Schattenbildverfahren auf dem Kamerachip abgebildet und per Live-Bild im Monitor groß dargestellt. Um mehr Geschwindigkeit bei der Qualitätssicherung zu erreichen, wertet eine Schnellmessfunktion gleichzeitig und sekundenschnell gleich mehrere Merkmalergebnisse aus.

Die Mahr-Maschine ist für den direkten Einsatz in der Fertigungslinie konzipiert und lässt sich ohne messtechnische Kenntnisse einfach bedienen. Der Werker steuert die Maschine über Icons am Messrechner MarCheck. Er lässt die Kamera zum Messort fahren, per Knopfdruck lässt er sich das Kamerabild am großen Monitor anzeigen, sieht sofort die Messergebnisse und kann sie per Knopfdruck dokumentieren. Neben dem Kurbelwellenmessplatz bietet Mahr die MarShaft MAN auch für Getriebe- und Nockenwellen.

 

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PraxisTipp: Externes Messmittel-Management
2012-07-30 | Unternehmen | Skladnikiewitz, M. ( modified 2012-07-31 | Schweizer, Linda )



Fertigungsbetriebe konzentrieren sich immer mehr auf ihr Kerngeschäft. Die Mahr GmbH leistet als externer Dienstleister für diese Unternehmen das komplette Messmittel-Management – von der Kalibrierung der Messtechnik über Reparatur, Lohnvermessung bis zur Prüfmittelverwaltung. Der Nutzen für die Produktionsbetriebe: Fixe Kosten werden zu variablen Kosten.

Fixe Kosten auf variable Kosten umstellen
In Zeiten der Kostenoptimierung konzentrieren sich viele Firmen auf Ihre Kernkompetenzen und vergeben Nebentätigkeiten an fremde Unternehmen. Ein gutes Beispiel sind hier die Kantine, Reinigungsarbeiten oder Transporte. Heute wird diese Leistung meist komplett vom externen Dienstleister erbracht. Eine ähnliche Tendenz ist in der Messtechnik zu erkennen. Immer mehr Produktionsbetriebe stellen hier fixe Kosten auf variable Kosten um und finden in der Göttinger Mahr GmbH einen kompetenten Partner.

Zeit und Aufwand sparen
Der Messtechnik-Service von Mahr ist sehr umfassend: So kalibriert der Göttinger Applikationsspezialist beispielsweise Messtechnik nicht nur, sondern repariert die Geräte gegebenenfalls oder tauscht sie aus. Das spart Kunden Zeit und Aufwand. Auch Messmittelfähigkeitsuntersuchungen und die komplette Prüfmittelverwaltung gehören zu den Dienstleistungen. Mahr vereint als ein Anbieter die Messmittelherstellung, Reparatur, Kalibrierung und Kalibrierlogistik sowie Lohnvermessung und Schulung.

Kurze Ausfallzeiten
Mahr bietet Kalibrierung für eigene Messgeräte wie auch die des Wettbewerbs in einem der Mahr-Labore. Während der Kalibrierung und Reparatur können Kunden meist ein adäquates Tauschgerät nutzen und haben dadurch eine äußerst kurze Ausfallzeit. Für den sicheren Transport zum Kalibrierlabor und zurück zum Betrieb stehen komfortable Systemboxen und ein Abholservice zur Verfügung.

Prüfmittelverwaltungssoftware senkt Verwaltungskosten
Zudem bietet Mahr eine ausgereifte Prüfmittelverwaltungssoftware an. Mit dieser kann der Kunde seine Verwaltungskosten drastisch reduzieren, da die Kalibrierdaten automatisch von Mahr eingespielt werden. Mahr übernimmt auch die komplette Bestandsverwaltung und Organisation von Prüfmitteln – inklusive der innerbetrieblichen Transporte.

Produktschulungen und Fachseminare
Die Mahr Akademie bietet Produktschulungen und grundlegende Fachseminare. Die angebotenen Themen betreffen alle Mitarbeiter, die mittelbar oder unmittelbar mit Produktionsaufgaben befasst sind – vom neuen Mitarbeiter in der Fertigung, im Messraum und in der Konstruktion bis hin zu langjährigen oder mit Führungsaufgaben betrauten Mitarbeitern. Die Seminare helfen den Teilnehmern, zukünftig noch zuverlässiger, noch rationeller und mit noch besserer Qualität zu fertigen.

Mehr Informationen zum Messmittel-Management von Mahr finden Sie hier...

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Applikation: Kontaktoberflächen an Laserdiodenkühler
2012-07-23 | Applikationen | Skladnikiewitz, M. ( modified 2012-07-23 | Skladnikiewitz, M. )

Aufnahmebleche für Laserdiodenkühler müssen eine ebene und sehr feine Oberfläche aufweisen, damit die Wärme der Diode bestmöglich abgeführt werden kann. Die Ebenheit der Fläche ist ausschlaggebend für die korrekte Positionierung der Diode. Das Ausgangsmaterial ist Kupfer und wird mit einem Ultra-Präzisions-Fräsverfahren bearbeitet.

Oberflächenstrukturen werden heute immer häufiger durch neue Bearbeitungsverfahren und neue Materialien bestimmt. Kontaktoberflächen an Laserdiodenkühler werden zuverlässig mit dem Weißlichtinterferometer MarSurf WS1 von Mahr überprüft. Hier beispielhaft zwei Messergebnisse:


Abb 1: Diodenkühler vorbearbeitet (Amplitude Z: -0,79µm – 1,65µm). Nach Diamantbearbeitung erhält die Oberfläche eine sehr feine, ebene Struktur.



Abb 2: Diodenkühler nach UP-Bearbeitung (Amplitude Z: -0,029µm – 0,023µm).

 

MarSurf WS1

Die Messung vieler Oberflächen wird oft nicht mehr ausreichend durch die klassische Tastschnittmethode repräsentiert. Die flächenhafte Erfassung und Auswertung ist erforderlich. Gleichfalls erfordern weiche und dünnwandige Materialen eine berührungsfreie Messung. Letztlich werden immer höhere Oberflächenqualitäten erzeugt, womit die Anforderung an Auflösung und Messgenauigkeit eines Messsystems enorm gestiegen sind. Das MarSurf WS 1 erfüllt alle Voraussetzungen für die zuvor beschriebenen Anforderungen.

Hochgenaues, berührungsloses Messen von Oberflächenstrukturen mit dem MarSurf WS1

Messzeit nur wenige Sekunden

  • Sie sparen Zeit und Geld

Kompakte und einfache Bauform

  • Sie sparen Geld durch den preisgünstigen Einstieg und außerdem Stellfläche im Messraum oder der Fertigung

Ihre Ergebnisse stimmen

  • Durch 0,1 nm vertikale Auflösung
  • Durch kompakte, sichere Bauform
  • Durch bewährte, dazugehörige Auswertesoftware von Mahr

Mit dem MarSurf WS 1 haben Sie

  • Innovation im Bereich der optischen Messtechnik
  • Besondere Schwingungsabsorption
  • Kleinste Sensorabmessungen
  • Einsetzbar in Werkstatt und Labor

Die Applikationsbeschreibung für Kontaktoberflächen an Laserdiodenkühlern finden Sie hier...

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Oberflächennormale für Rauheitsmessgeräte
2012-07-16 | Know-how | Skladnikiewitz, M. ( modified 2012-07-31 | Skladnikiewitz, M. )

Sie arbeiten mit Oberflächen-Messtechnik und haben sich manchmal schon gefragt: Welche Normale sind notwendig und welche Zertifikate erforderlich? Wie oft muss eine Rekalibrierung durchgeführt werden? Welche Überprüfungen/Kalibrierungen kann man selbst durchführen? Wann wird ein DAkkS / DKD- und wann ein Werkskalibrierschein gebraucht? Wenn das nächste Audit kommt, was stellt die Rückführung/-verfolgbarkeit sicher? Was fordern die internationalen Kunden? Lesen Sie hier über den Einsatz und die Kalibrierung von Oberflächennormalen für Rauheitsmessgeräte – also Tastschnittgeräte nach ISO 3274.

Präzise und zuverlässige Messungen sind die Voraussetzungen für jede qualitativ hochwertige Industrieproduktion. Mess- und Prüfeinrichtungen werden zur quantitativen Bestimmung von Eigenschaften sowie zum Steuern, Regeln und Automatisieren in der Fertigung genutzt. Messungen sind damit ein wichtiger Bestandteil der industriellen Qualitätssicherung. Messergebnisse und Prüfentscheide sind nur dann zuverlässig, wenn sie mit kalibrierten Messgeräten ermittelt wurden. Das heißt: dass die Abweichung der Anzeige vom richtigen Wert bekannt ist. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund der internationalen Normen für Qualitätsmanagementsysteme - ISO 9000, aber auch im Zusammenhang mit Forderungen bei der Produkthaftung und im Umweltschutz. Normale und Tastschnittgeräte werden gemäß der Richtlinie DKD-R 4-2 „Kalibrieren von Messgeräten und Normalen für die Rauheitsmesstechnik“ im Deutschen Kalibrierdienst, kalibriert. 


Blick in das DAkkS/DKD-Labor vom Messtechnik- und Anwendungsspezialisten Mahr in Göttingen

Oberflächennormale sind Maßverkörperungen zum Kalibrieren der messtechnischen Eigenschaften von Tastschnittgeräten. 



Oberflächennormale Typen und Benennung 

Normale gemäß ISO 5436-1 werden eingesetzt, um Messungen am Produkt an das internationale Einheitensystem SI anzuschließen. Je kleiner die angegebene Messunsicherheit des Normals und der Messmaschine, desto mehr Spielraum verbleibt der Produktion bei der Fertigung des Produkts. Nachfolgend werden die im Markt eingesetzten Oberflächennormale, deren Eignung und Anwendung sowie deren Kalibriermöglichkeiten aufgezeigt. 

 

Tiefeneinstellnormal nach ISO 5436-1, Typ A



Tiefeneinstellnormal mit sechs Rillen

Tiefeneinstellnormale werden zum Justieren und Kalibrieren der Vertikalvergrößerung von Tastschnittgeräten gebraucht. Sie stellen den Anschluss der vertikalen Rauheitsmessgrößen an die SI-Längeneinheit her und sichern somit die Rückverfolgbarkeit auf nationale Normale. Handelsüblich sind Rillen mit flachem und gerundetem Grund, wobei die Breite der Rille ein Vielfaches der Tiefe beträgt. Bei statischer Kalibrierung erfolgt das Anfahren des Rillengrundes vom angrenzenden, ebenen Planglasbereich durch manuelle Verschiebung des Normals. Beim Kalibrieren von Kufentastern darf die Kufe nicht gleichzeitig in die Rille eintauchen. Bei dynamischer Prüfung erfolgt die Auswertung entweder manuell am Profilschrieb oder durch Softwaretools, welche Teilbereiche des Tastschnittprofils vor und hinter der Rille sowie im Rillengrund durch Regressionselemente nachbilden. Bei der Kalibrierung werden üblicherweise 5 bis 7 parallel zueinander verschobene Profilschnitte rechtwinklig zur Rille ausgeführt. Im Kalibrierschein werden die Profiltiefen der zugehörigen Messorte auf der Rille angegeben. Mit Tiefeneinstellnormalen aus Glas kann auch eine Prüfung der Führung, die in das Vorschubgerät eingebaut ist, auf dem Planglasbereich seitlich bzw. zwischen den Einstellrillen vorgenommen werden.


Profilschrieb einer Rille am Tiefeneinstellnormal

 

Tastspitzenprüfeinrichtung nach ISO 5436-1, Typ B


Tastspitzenprüfnormal

Der Zustand und der Radius einer Tastspitze kann durch Abtasten „scharfer“ Kanten ermittelt werden. Wenn der Radius der angetasteten Kante sehr viel kleiner als der Radius der Tastspitze ist, dann ist der aufgezeichnete Radius ungefähr gleich dem Radius der Tastspitze. Eine quantitative Aussage zum Tastspitzenradius ist schwierig aber eine qualitative Aussage zum Zustand sehr gut zu visualisieren.

Profilschrieb einer defekten Tastspitze

 

Geometrie-/Rillenabstandsnormal nach ISO 5436-1, Typ C


Geometrienormal aus Glas

Geometrie- und Rillenabstandsnormale aus Glas werden zum Überprüfen und Kalibrieren von Rauheitsmessgeräten eingesetzt. Diese Normale dienen hauptsächlich der Kalibrierung vertikaler Profilkomponenten, z. B. Ra, Rz und Rmax. Sie dürfen aber auch zur Kalibrierung horizontaler Profilkomponenten, z. B. RSm eingesetzt werden, wenn der Abstand der Rillen innerhalb der vorgegebenen Grenzen gehalten wird. Mit Rillenabstandsnormalen wird die Prüfung der Übertragungseigenschaften für mehrere Rillenabstände und Amplituden ermöglicht. Neben den sinusförmigen Profilen gibt es gleichschenklig dreieckige Rillenprofile und bogenförmige Profile. Die größte Verbreitung haben Geometrienormale mit angenähert sinusförmigem Rillenprofil, die unabhängig von Filter und Tastspitzengeometrie zum dynamischen Überprüfen und Kalibrieren von Tastschnittgeräten eingesetzt werden. Bei der Kalibrierung werden üblicherweise 12, über die Messfläche verteilte, Messungen rechtwinklig zum Rillenfeld ausgeführt. Angegeben werden die Mittelwerte der Kenngrößen gemäß ISO 4278 (Ra, Rz...) und Kenngrößen gemäß ISO 13565 (Rk, Rpk, Rvk...) sowie Kenngrößen gemäß ISO 12085 (R, AR...). Mit Rillennormalen aus Glas kann eine Prüfung der Vorschubgerätereferenz auf dem Planglasbereich seitlich des Rillenfeldes vorgenommen werden.


Profilschrieb Geometrienormal aus Glas 

 

Metallisches Geometrienormal nach ISO 5436-1, Typ C


Metallisches Geometrienormal

Gedrehte metallische Geometrienormale mit periodischem Rillenprofil werden zur dynamischen Prüfung von Tastschnittgeräten eingesetzt. Das weiche Messing-Grundmaterial ist mit einer Chrom-Schutzschicht versehen um die Standzeit zu erhöhen. Der Einsatz erfolgt fertigungsnah. 


Profilschrieb gedrehtes metallisches Geometrienormal 

 

Metallisches geschliffenes Raunormal nach ISO 5436-1, Typ D1


Geschliffenes Raunormal

Geschliffene Raunormale aus nichtrostendem Stahl werden zum Kalibrieren und Prüfen des vollständigen Tastschnittgerätes verwendet. Die Normale sind mit einer bekannten Rauheit versehen und gestatten eine Überprüfung der gesamten Messkette von Tastnadel (Tastspitzenradius), Taster, Messverstärker, Profilfilter, Profilauswertung bis zur Messwertanzeige und zum Profilschreiber. Im Unterschied zu den Geometrienormalen zeigen sie eine konstant sich wiederholende, unregelmäßige Profilform, die Welligkeit und Rauheit mit unterschiedlichen Amplituden, Wellenlängen und Phasenlagen enthält. Unabhängig von der Startposition werden immer in etwa gleiche Profilanteile erfasst. Der Taster erfährt beim Abfahren der Taststrecke in etwa dieselbe Dynamik wie bei einer zu messenden, industriell gefertigten Werkstückoberfläche. Neben den Kenngrößen gemäß ISO 4278 (Ra, Rz...) können Kenngrößen gemäß ISO 13565 (Rk, Rpk, Rvk...) ermittelt werden.


Profilschrieb geschliffenes Raunormal

 

Superfeines gedrehtes metallisches Raunormal nach ISO 5436-1, Typ D2


Superfeines Raunormal

Gedrehte Raunormale mit Rz- Werten zwischen 150 und 450 Nanometer werden in schwingungsarmer Umgebung auf Messplätzen zur Kalibrierung feinster Oberflächen verwendet. Der Einsatz erfolgt wie bei geschliffenen  metallischen Normalen vom Typ D1.


Profilschrieb superfeines Raunormal 

 

Planglasplatte


Prinzipskizze Planglas

Zum Bestimmen der Messplatzruhe sowie zum Prüfen der Führung bzw. Führungsabweichung der Vorschubgeräte sind kratzerfreie Planglasplatten erforderlich. In Kalibrierscheinen von Oberflächennormalen wird zur Dokumentation der Umgebungsbedingungen des Messplatzes der Rz0-Wert angegeben. Dieser Wert wird durch die Messung auf einer Plan-glasplatte ermittelt und zeigt die Summe der Führungsabweichungen sowie den Einfluss der Umgebungsbedingungen und des Messaufbaus in einem Kennwert. Bei Geometrienormalen und bei Tiefeneinstellnormalen aus Glas können die Prüfungen seitlich des Rillenfeldes bzw. zwischen den Rillen auf dem Planglasbereich ausgeführt werden.


Profilschrieb Planglas

 

Oberflächen Kombinormal nach ISO 5436-1, Typ A und C sowie mit Planglasbereich


Oberflächenkombinormal

Eine Kombination aus Planglasplatte, Tiefeneinstell- und Raunormal bietet das Kombinormal. Die Planfläche dient zur Prüfung der Führung und der Messplatzruhe. Die Rille kalibriert die vertikale Auslenkung der Tastspitze und der sinusförmige Rauheitsbereich stellt Kennwerte wie Ra, Rz und Rmax zur Verfügung.


Profilschrieb Oberflächenkombinormal – hier der Rauheitsbereich 

 

Kalibrierung im DAkkS / DKD-Labor

Die Kalibrierung der vorgestellten Normale erfolgt durch die Physikalisch-Technische-Bundesanstalt (PTB) oder durch Oberflächen-Kalibrierlabore, die durch die Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS) nach ISO 17025 akkreditiert sind. Der Göttinger Messtechnik-Anwendungsspezialist Mahr unterhält ein DAkkS / DKD- Labor für verschiedene Normale und Geräte. 


In diesem Labor kann der maßliche Anschluss auf hohem metrologischen Niveau und mit sehr geringen Messunsicherheiten sichergestellt werden. Die Kalibrierung erfolgt nach der Richtlinie DKD-R 4-2 und beinhaltet neben der Sichtkontrolle die mehrfache Messung verschiedener Parameter. Der Kalibrierschein dokumentiert die Rückführung auf nationale Normale zur Darstellung der Einheiten in Übereinstimmung mit dem Internationalen Einheitensystem (SI). Das Kalibrierlabor darf keine Gültigkeitsdauer für die Kalibrierung angeben. Der Anwender muss auf Grund seiner spezifischen Gegebenheiten wie Anzahl der Nutzungen, Aufbewahrungsort, räumliche Umgebung, Verschmutzungen und Sorgfalt der Anwender ein Rekalibrierungsintervall in seiner jeweiligen Qualitätssicherung selbst festlegen. Ein Zeitraum von 5 Jahren sollte nicht überschritten werden. Die DAkkS ist Unterzeichner der multilateralen Übereinkommen der European co-operation for Accreditation (EA) und der International Laboratory Accreditation Cooperation (ILAC) zur gegenseitigen Anerkennung der Kalibrierscheine. Diese Art der Rückverfolgbarkeit erfüllt die Forderungen aller nationalen und internationalen QM-Normen (VDA 6, QS 9000, ISO 9000, ISO/TS 16949 usw.) und bietet Gewähr für die Richtigkeit der gemessenen Werte bei besonders geringen Messunsicherheiten. Mit einem Kalibrierschein aus dem DAkkS/DKD-Labor ist sowohl beim Austausch von Messwerten im In- und Ausland als auch bei Produkthaftungsfällen Sicherheit gegeben.


Messungen am Messplatz für „Superfeine Raunormale“

Autor: Christoph Müller, Mahr-Göttingen

Kontakt zum DAkkS / DKD-Labor: christoph.mueller@mahr.de, Telefon: +49 (551) 7073-325

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PraxisTipp: Software-Pflegevereinbarung
2012-07-09 | Produkte | Skladnikiewitz, M. ( modified 2012-07-09 | Skladnikiewitz, M. )

Software wird in der Qualitätssicherung mit Messsystemen immer wichtiger und erleichtert den Praxis-Alltag.  Sichern Sie sich durch den Abschluss einer Software-Pflegevereinbarung die Vorteile der stetigen Verbesserung und Weiterentwicklung. Bleiben Sie mit MarWin immer voll auf der Höhe der Zeit und nutzen Sie alle Möglichkeiten, die zukünftig eingearbeitet werden.   

Mit einer Software-Pflegevereinbahrung von Mahr sichern sich MarWin-Nutzer Verbesserungen und Weiterentwicklungen, die als Service-Pack, Update oder Upgrade zur Verfügung gestellt werden. Zusätzlich steht der Hotline-Service der Mahr Anwendungstechnik zur Verfügung. Anwender profitieren automatisch mit jedem MarWin Release von der zukunfts- und anwenderorientierten Entwicklung der Mahr Software.


Die Vorteile der Software-Pflegevereinbahrung auf einen Blick

  • Regelmäßige, kostenfreie Software Updates/Upgrades
  • Permanente Erweiterung und Verbesserung der Funktionalität
  • Ergänzung des Programms im Fall geänderter Normen
  • Maschinensoftware immer auf dem neuesten Stand
  • Kalkulierbare EDV-Kosten 
  • Kostenfreier Hotline-Service
  • Bevorzugte anwendungstechnische Unterstützung per Telefon oder Email

Mehr Informationen zur Software-Pflegevereinbarung finden Sie hier...

MarWin Software Plattform - die Software für die Praxis 

MarWin ist mehr als nur eine Software. Hinter MarWin steckt die Philosophie, dass es für jede gewünschte Aufgabe und Bedienart eine optimal darauf abgestimmte Lösung gibt. Sämtliche Module basieren auf der gleiche Sprache und den gleichen Routinen und lassen sich beliebig kombinieren - weit über die Grenzen der Formmessung hinaus.

Mehr Informationen zur Software-Plattform MarWin finden Sie hier...

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Presseinfo: Weltneuheit - 3D-Konturnormal für Wellenmessgeräte
2012-07-03 | Produkte | Froechtenicht, Birgit ( modified 2012-07-06 | Skladnikiewitz, Michael )

Weltneuheit: 3D-Kalibriernormal KN 100 S von Mahr

 

Patentiertes 3D-Konturnormal KN 100 S von Mahr für die Qualitätssicherung rotationssymmetrischer Werkstücke

Das 3D-Konturnormal KN 100 S von Mahr ermöglicht es, einfach und schnell Wellen-, Form- und Konturmessplätze für rotationssymmetrische Werkstücke zu kalibrieren. Fertigungsbetriebe können mit diesem patentierten Normal erstmalig ihre Qualitätssicherung und die Messgenauigkeit ihrer Messgeräte kostengünstig und zuverlässig überprüfen und nachweisen. Das 3D-Konturnormal wird für jeden optischen Wellenmessplatz empfohlen – egal von welchem Hersteller.

Ein neues Zeitalter hat bei der Qualitätssicherung von rotationssymmetrischen Werkstücken in der Fertigung und im Messraum begonnen: Mit dem neuen 3D-Konturnormal KN 100 S des Applikationsspezialisten Mahr können Fertigungsbetriebe ab sofort die Qualität und Genauigkeit ihrer optischen und taktilen Wellen- oder Form- und Konturmessplätze sowie 3D-Messmaschinen unkompliziert nachweisen – dieser Genauigkeitsnachweis war bisher aufgrund fehlender runder Kalibriernormale nur aufwändig möglich.

Das 3D-Konturnormal dient der dynamischen Überprüfung, Justierung und Kalibrierung von Messgeräten und damit der Sicherung einer zuverlässigen Qualitätskontrolle von rotationssymmetrischen Werkstücken. Dieses Normal hat die gleichen Konturmerkmale wie das weltweit bekannte Konturnormal KN 100. Damit ermöglicht es die präzise Überprüfung konvexer und konkaver Radien, Winkel und Längen sowie in allen Kombinationen. Die Anwendung des 25 cm langen Normals in der Praxis ist leicht: Es wird in die Messmaschine eingespannt, das entsprechende Messprogramm gestartet und innerhalb von wenigen Minuten ist das Messgerät zuverlässig kalibriert. Die Kalibrierung empfiehlt sich als regelmäßige Routine-Überprüfung des Messgerätes und bei Zweifeln an der Fertigungsqualität der Werkstücke.

Das neue und preislich attraktive 3D-Konturnormal gibt es auf Wunsch mit einem Mahr-Kalibrierschein oder einem DKD/DAkkS-Kalibrierschein. Geliefert wird es in einem stabilen Koffer.

 

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PP993 
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PraxisVideo: Überprüfung der Wiederholbarkeit
2012-07-02 | Know-how | Skladnikiewitz, M. ( modified 2012-07-16 | Schweizer, Linda )

 

Das Einrichten des Nullpunktes und die Überprüfung der Wiederholbarkeit ist eine zentrale Tätigkeit bei der Arbeit mit der Präzisionslängenmesstechnik. Mahr bietet ein PraxisVideo, dass die Überprüfung der Wiederholbarkeit praxisnah am Messplatz Precimar PLM 600-2 vorführt.

Das PraxisVideo zeigt anschaulich die wichtigsten Schritte beim Einrichten des Nullpunktes:

  • Automatische Referenzierung
  • Auswahl der Messaufgabe
  • Überprüfung der Wiederholbarkeit
  • Übernahme des Messwertes
  • Protokoll

 
Überprüfung der Wiederholbarkeit

 
Steuereinheit des Messsystems und Prokoll

Das PraxisVideo finden Sie hier...

Precimar PLM 600-2
Das Messsystem Precimar PLM 600-2 ist eine hochgenaue Präzisionslängenmessmaschine zur Prüfmittelüberwachung. 
Sie wurde mit dem Ziel entwickelt, Prüfmittel und geeignete Werkstücke aus verschiedenen Fertigungsbereichen bedienerfreundlich, schnell, sicher und mit kleinstmöglicher Unsicherheit zu messen.

Mehr Infos zur Precimar PLM 600-2 finden Sie hier...

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