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Präzisionsfertigung als Dienstleistung

Messen heißt Vergleichen: Jede Messung besteht aus einem Vergleich eines Werkstücks mit einer Maßverkörperung. Bei einer Längenmessung handelt es sich dabei um einen Maßstab, bei einer Rauheitsmessung um ein ebenes Vorschublineal und bei einer Rundheitsmessung um ein hochgenaues Rotationslager.
Je besser die Referenz, um so genauer die Messung Die Genauigkeiten unserer Messmaschinen beruhen auf der Präzision der mechanischen Grundkomponenten. Die Herstellung von hochgenauen Linealen und Rotationslagern ist eine unserer Kernkompetenzen. Unser Alleinstellungsmerkmal ist die Kombination aus modernen und hochgenauen Produktionstechnologien mit dem kompletten Spektrum an Mahr Messtechnik.
Präzision als Dienstleistung Diese Kompetenzen bieten wir Ihnen als Dienstleistung für die Herstellung Ihrer Produkte an. Die Mahr Kompetenzen: - Drehen und Fräsen
- Fräsen großer Komponenten
- Hartfräsen
- Härten ausgewählter Werkstoffe
- Schleifen
- Hochgenaues Honen und Läppen von Bohrungen
- Passivieren, Brünieren und Galvanisieren
- Lackieren und Pulverbeschichten
- Montieren von mechanischen und elektronischen Baugruppen
- Messen und Zertifizieren mit allem, was Mahr zu bieten hat
Weitere Informationen und Ihren Ansprechpartner finden Sie hier.
Fertigungsnahe Oberflächenbewertung
Oberflächenprüfung in der Fertigung mit Mahr-Messtechnik.
Prüfmittel zur Bestimmung von Maßabweichungen in einer Fertigungsumgebung müssen so konstruiert sein, dass sie vor allem schnell und präzise sind. Daher die Popularität von Mahr-Messinstrumenten wie etwa Rachenlehren für Außendurchmesser und Luftmessdornen für Innendurchmesser. Sie sind zum Messen nur einer Größe gedacht, es gibt praktisch keinen Bedienungsaufwand, und sie liefern auch unter schwierigsten Bedingungen präzise Ergebnisse. Die gleichen Anforderungen gelten für die Oberflächenprüfung. Da immer häufiger eine Überwachung der Oberflächengüte in der Fertigung gefordert wird, sind ähnlich konstruierte Messinstrumente nötig, um schnelle Oberflächenmessungen mit wenig Bedienungsaufwand und präzisen Ergebnissen sicherzustellen. Oberflächenmessungen sind sehr häufig erforderlich in Bohrungen, an Außendurchmessern von Wellen und an maschinell bearbeiteten, ebenen Flächen, die als Dicht-/Gegenflächen verwendet werden. Das Ausmessen dieser Oberflächen kann recht gut erfolgen, wenn die Oberfläche voll zugänglich, unversperrt und groß genug ist, um ein Oberflächenmessinstrument aufzunehmen. Doch nicht alle maschinell bearbeiteten Oberflächen sind voll im Blick des Maschinenarbeiters, der diese Messungen ausführen soll. Oft ist die Sicht auf sie versperrt, ihr Durchmesser ist klein, sie bilden keine zusammenhängende Fläche, oder das zu messende Merkmal ist tief im Inneren des Werkstücks ausgearbeitet. Messungen in Bohrungen Messungen in tiefen Bohrungen sind besonders schwierig. Mitunter können Messungen vorgenommen werden, indem das Werkstück zu einem Oberflächenmessgerät gebracht und auf diesem aufgespannt wird. Dann gilt es, ein Tastsystem auszuwählen, dass schmal und lang genug ist, um für die Durchführung der Messung in das Loch zu passen. Üblicherweise werden dadurch die Anforderungen an die Messung, nämlich direkt im Fertigungsbereich durchgeführt zu werden sowie schnell und leicht vonstatten zu gehen, nicht erfüllt. Die Ergebnisse können gut sein, aber es handelt sich nicht um eine Prüfung in der Fertigungsumgebung. Die Konstruktion von derartigen Prüfmitteln für die Bewertung von Oberflächen erfordert eine ähnliche Denkweise wie bei Rachenlehren und Luftmessdornen. Dies bedeutet, die übliche Denkweise über Oberflächenprüfungen aufzugeben und von der Vielseitigkeit der Auslegung des Prüfmittels zu einer zweckgebundenen Prüfung überzugehen; aber genau wie beim Luftmessdorn können die Folgen dramatisch sein.Genau so wie ein Luftmessdorn nahezu die zu messenden Abmessungen aufweist, kann ein Messdorn eines tragbaren Oberflächenmessgeräts nahezu die Größe des Lochs aufweisen, in dem gemessen werden soll. Und anstelle einer Luftdüse, die als Messmittel dient, kann ein Oberflächenmesstaster in den Messdorn eingebaut werden, um die Prüfung der Oberflächengüte an einem bestimmten Ort durchzuführen. Beste Performance ohne Bedieneraufwand Es gehört jedoch noch mehr dazu, um ohne Bedienungsaufwand die beste Performance zu erzielen. Der Messdorn mit dem Oberflächenmesstaster kann mittels eines Luftzylinders ausgefahren werden. Dadurch wird der Messdorn an der Verwendungsstelle festgehalten, so dass die Hände für andere Verrichtungen frei sind. Außerdem kann der Messtaster so davor geschützt werden, während des Einführens gegen das Werkstück zu schlagen (und ggf. beschädigt zu werden). Der Messtaster lässt sich, als Teil des Ausfahrens des Messdorns in die Bohrung, nur dann in Position bringen, wenn sich der Dorn in der Messstellung befindet. Durch Übertragen der Konzepte hochpräziser Maßprüfungen im Fertigungsbereich auf die Oberflächenmessung können diese Messungen in den Fertigungsbereich verlegt werden, wohin sie eigentlich gehören. Die Konstruktion von Instrumenten zur Messung der Oberflächengüte an schwer zugänglichen Oberflächen in einer Fertigungsumgebung erfordert die gleiche Denkweise wie bei der Konstruktion von Rachenlehren und Luftmessdornen. Dies bedeutet, die übliche Denkweise über Oberflächenprüfungen aufzugeben und von der Vielseitigkeit der Auslegung des Messinstruments zu einer zweckgebundenen Messung überzugehen – mit möglicherweise dramatischen Folgen. George Schuetz, Mahr Federal Inc.
Positive Bilanz 2010 - optimistischer Ausblick 2011

Ulrich Kaspar, Geschäftsführer von Mahr | Mahr befindet sich bei der Messtechnik, den Spinnpumpen und Kugelführungen wieder in der Wachstumsphase Der Applikationsspezialist Mahr ist seit diesem Jahr wieder erfolgreich auf Wachstumskurs. In allen drei Sparten Messtechnik, Spinnpumpen und Kugelführungen ist es in 2010 positiv verlaufen. Im kommenden Jahr baut Mahr die Kundenbetreuung deutlich aus und verkürzt weiter die Lieferzeiten. Mahr zieht aus dem vergangenen Jahr eine positive Bilanz und schaut optimistisch auf das kommende Jahr. „Seit Anfang 2010 ging es für uns wieder stetig bergauf“, so Ulrich Kaspar, Geschäftsführer bei Mahr. „Allerdings haben wir das Ergebnis des Rekordjahres 2008 noch nicht erreicht - doch Mahr bewegt sich deutlich wieder darauf zu.“ Zum Teil sind aber noch immer Nachwirkungen der Wirtschaftskrise zu spüren wie beispielsweise bei der Verfügbarkeit der Zulieferteile. Dies kann für Mahr-Kunden gelegentlich längere Lieferzeiten nach sich ziehen. Ulrich Kaspar: „Mahr unternimmt große Anstrengungen, um fehlende Bauteile zu beschaffen und unsere Kunden schnellstmöglich mit den bestellten Geräten zu bedienen. Eine deutliche Verbesserung der Situation ist bereits sichtbar.“ Im kommenden Jahr intensiviert Mahr spürbar die Kundenbetreuung und fokussiert die Arbeit noch mehr auf die kundenspezifischen Applikationen. Mahr erfüllt dabei die individuellen Anforderungen unter Einsatz verschiedenster Technologien. Durch das breite Produktspektrum stehen Lösungen für alle Messaufgaben zur Verfügung. Dank einer lösungsorientierten presales-Beratung sowie der kundenspezifischen Anwendungsprogrammierung der aufgestellten Geräte löst Mahr die Kundenaufgaben in enger Zusammenarbeit mit den Kunden. Zudem schafft Mahr die Voraussetzungen, um dem Kunden noch kürzere Lieferzeiten anzubieten. Ausgebaut werden zudem Dienstleistungen wie Kalibrierung oder Messmittelmanagement. All das ermöglicht es dem Kunden, mit Mahr als nur einem Systemlieferanten zu kooperieren. Auch die Sparte Mahr Metering als selbständiges Unternehmen der Mahr Gruppe hat 2010 ein außerordentlich gutes Jahr zu verzeichnen. In diesem Unternehmen werden Zahnradpumpen und Dosiersysteme für Lacke, Komponentenkleber und Synthesefasern entwickelt, produziert und verkauft. Mehrere Großaufträge aus Asien konnten gewonnen werden und sichern bereits heute weitgehend das Geschäftsjahr 2011. Positiv ist auch die Bilanz in der Sparte der hochgenauen Kugelführungen, die Mahr seit vielen Jahren für den Eigen- und Fremdbedarf herstellt. Sie werden zunehmend auch von ausländischen Kunden geschätzt und eingesetzt. Das Geschäft befindet sich schon seit längerem wieder auf einem erfreulichen Wachstumskurs. Konstruktiv war im vergangenen Jahr die Kooperation zwischen Geschäftsleitung und Arbeitnehmervertretung. „Gemeinsam wurden Lösungen gefunden, um einen Mitarbeiterabbau zu verhindern und auch in der Krise handlungsfähig zu bleiben“, so Geschäftsführer Ulrich Kaspar. „Die in diesem Geschäft so wichtige Kompetenz konnte im Unternehmen gehalten werden.“ Dadurch kann Mahr jetzt in der Wachstumsphase die gewohnten Leistungen sofort wieder anbieten. |
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Presseinfo: Messschieber gewinnt Golden Dragon Award

Helena Melnikov von Mahr in Esslingen mit dem „Golden Dragon Award“ und dem prämierten Messschieber auf der Eurotool in Krakau | Mahr-Messschieber wurde auf der Messe „Eurotool“ in Krakau ausgezeichnet Der Messschieber „MarCal Digitaler Messschieber 16 EWR“ des Applikationsspezialisten Mahr hat den „Golden Dragon Award“ erhalten. Die Auszeichnung erhielt das Messgerät auf der Messe „Eurotool“ in Krakau am 14. Oktober 2010. Mahr hatte sich auf der „Eurotool“ zum ersten Mal um den „Golden Dragon Award“ beworben, der zum 7. Mal verliehen wurde. Der Messschieber „MarCal Digitaler Messschieber 16 EWR“ gewann den Preis in der Kategorie „Messtechnik“. Die Jury hob in ihrer Begründung die Innovationskraft von Mahr hervor. So überzeugte bei dem Messschieber das neuartige Referenzsystem, bei dem sich das Gerät durch das Bewegen des Schiebers selbst einschaltet und sofort messbereit ist. Das Setzen der Nullposition erfolgt einmalig und bleibt für weitere Messungen gespeichert. Weltweit einmalig sind die geläppten Führungsflächen, die einen komfortablen und feinfühligen Lauf des Schiebers gewährleisten. Neben der ergonomischen Gestaltung des Messschiebers hob die Jury zudem hervor, dass der Messschieber die hohe Schutzklasse IP 67 erfüllt zur Nutzung in feuchter und schmutziger Umgebung. Die Elektronik senkt den Batterieverbrauch energieeffizient und umweltfreundlich um 50 Prozent. Erreicht wird damit eine Batterielebenszeit von 3 Jahren. Der Messschieber ist in Fertigungsbetrieben im Einsatz, wo sehr schnell Außen- und Innenmaße, Einstiche oder Nuten ermittelt werden müssen. |
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Praxis-Video: Optische Wellenmessung – schnell und zuverlässig

Optische Messtechnik für die Qualitätssicherung hält immer mehr Einzug in die Produktion von Drehteilen. So steigert der optische, NC gesteuerte Wellenmessplatz „MarShaft Scope“ von Mahr die Güte der Werkstücke, beschleunigt die Überwachung von Fertigungstoleranzen und reduziert dadurch zugleich die Kosten in der Produktion. Das flexibles optische Messsystem mit einer Matrix-Kamera zum Messen von runden bzw. rundbearbeiteten Teilen bringt höchste Präzision direkt in der Fertigung – und verhindert Fehler durch Bedienereinfluss.
Sehen Sie hier unser Praxis-Video zur Wellen-Messung!
Messtechnik in der Optikfertigung

Mahr befasst sich seit mehreren Jahren mit der Vermessung optischer Bauelemente. Die Linsenvermessung bildet hierbei einen besonderen Schwerpunkt. Mahr bietet sowohl den Bearbeitungsmaschinenherstellern für Linsen als auch den Linsenhersteller selbst maßgeschneiderte Lösungen vom Handmessmittel für den Einsatz direkt an der Maschine bis hin zum fertigungsbegleitenden Messsystem MarSurf LD120 Aspheric jeweils die geeignete Lösung. - Ist die Vermessung optischer Bauteile für Sie ein Thema?
- Welche Erfahrung haben Sie mit der Verrmessung optischer Bauteile?
- Welche Herausforderungen bestehen aus Ihrer Sicht bei der Vermessung?
Diskutieren Sie mit uns!
Mahr präsentierte Neuentwicklung TM 500 zur „Schmalkalder Werkzeugtagung“

Die Fachvorträge fanden im großen Hörsaal der FH Schmalkalden statt. Quelle: GFE Schmalkalden e.V. Am 3. und 4. November 2010 fand in Schmalkalden die „9. Schmalkalder Werkzeugtagung“ statt. Organisiert wurde diese im zweijährlichen Rhythmus stattfinde Veranstaltung von der GFE Schmalkalden e.V., dem VDMA - Fachverband Präzisionswerkzeuge und der Fachhochschule Schmalkalden. Das Motto der diesjährigen Tagung war ‚Quo vadis Werkzeugtechnik’. Namenhafte Referenten informierten über Innovationen und Anwendungen aus dem Bereich der Werkzeuge, neue Forschungs- und Entwicklungsergebnisse wurden vorgestellt. Mit ca. 200 Teilnehmern war es auch in diesem Jahr wieder eine sehr erfolgreiche Veranstaltung mit vielen interessanten Vorträgen und Diskussionen. Mahr hat im Rahmen der Werkzeugtagung die neue Werkzeugmessmaschine TM 500 vorgestellt. Im Versuchsfeld der GFE Schmalkalden e.V. wurden die Möglichkeiten der einfachen und genauen Messung von Standardwerkzeugen den Teilnehmern präsentiert. Die Resonanz war wie auch schon auf der AMB in Stuttgart sehr positiv. Besonders die leichte Bedienung und die innovative, bedienerunabhängige Algorithmen überzeugten die Besucher. Auch weitere technische Lösungen, wie die dynamische Messung der Werkzeuge, die selbstständige Erkennung der Sollgeometrie und die automatische Auswertung fanden sehr viel Zuspruch. Mahr und GFE haben im Rahmen eines gemeinsamen Projekts an der Entwicklung von Auswertestrategien zur Bestimmung geometrischer Kenngrößen von Präzisionswerkzeugen eng zusammen gearbeitet. Eine weitere Zusammenarbeit zur Testung und Weiterentwicklung wurde vereinbart. 
Lunkern auf der Spur
Farbkodiertes 3D-Bild.
Lunker sind störende Unregelmäßigkeiten auf Oberflächen. Um sie zu entdecken, bietet Mahr mit dem Weißlichtinterferometer „MarSurf WS1“ eine innovative Lösung. Schnelle, hochgenaue und berührungslose 3D-Erfassung von Mikrotopografien liefern Profilmerkmale bis in den Nanobereich, ergänzen die herkömmliche 2D-Messung und sind damit geeignet Lunkern auf die Spur zu kommen. Stellen wir uns vor, wir öffnen eine Blechdose mit einem Dosenöffner. Dort, wo sich der Deckel ablöst, bilden sich unregelmäßige, scharfe Gra-te und der Deckel bleibt üblicherweise hängen. Und jetzt stellen wir uns vor, die Dose hat die Maße von lediglich 0,01 mm Durchmesser und 1,2 µm Tiefe. So in etwa sehen Lunker aus, die durch Einschlüsse von Kugelgrafit in Gussteilen entstehen und bei einer Bearbeitung des Materials „geöffnet“ werden. Diese Hohlräume beeinflussen die Auswertung der RvK-Werte, welche das Ölrückhaltevolumen auf der Oberfläche einer Lagerstelle beschreiben. Insbesondere eine statistische Auswertung wird problematisch. Folglich werden Qualitätskontrollen notwendig, die personal- und damit kostenintensiv sind. Eine schnelle, sichere und automatisierte Oberflächenmessung ist also gefragt. In mehreren Versuchsmessungen an einer Motorwelle, die mit Superfinish unter Produktionsbedingungen bearbeitet wurde, hat Mahr die kritischen Lagersitze mit dem neuen Weißlichtsensor MarSurf WS1 mit Hilfe optischer Messtechnik, also berührungslos, erfasst und Oberflächencharakteristika mit Hilfe der Software herausgearbeitet. Im Gegensatz zur 2D-Messung per Tastschnittverfahren werden mit dem MarSurf WS1 Topografien flächenhaft erfasst. Die Messungen lassen verschiedene Auswerteverfahren zu, die jeweils spezifische Messergebnisse abbilden. Farbcodierte Höhenbilder geben die Höhen am Werkstück wider. Farbcodierte 3D-Darstellungen zeigen die Topografie als 3-dimensionales Model. In der fotorealistischen 3D-Darstellung wird die Struktur als Schwarz-Weiß-Bild dargestellt. Sie macht die Rauheitsstruktur besonders gut erkennbar. Diese Rauheitsstrukturen sind definiert erzeugte Oberflächenstrukturen, die durch die Superfinishtechnologie entstehen. Um Lunker hinsichtlich der Tiefe und ihrer Verteilung auf der Oberfläche näher zu untersuchen, wird die Zylinderform der Topografie durch verschiedene Filtercharaktere wie z.B. Polynomfilter herausgefiltert. Als Ergebnis bleiben die abgewickelte Mantelfläche des Werkstücks und deren Rauheit über. Nach Filterung der Zylinderform kann die Rautiefe der Topografie ermittelt werden: SK – Kernrauheitstiefe (3D), SpK – reduzierte Spitzenhöhe (3D), SvK – reduzierte Riefentiefe (3D). 3-dimensionelle Darstellung der Messdaten.
Die Vorteile der 3-dimensionalen Erfassung gegenüber der 2-dimensionalen Messung wird im folgenden Beispiel verdeutlicht. Lunker lassen sich im Ergebnis der 3-D Messung leicht erkennen und lokalisieren. Ein beliebig gelegter Tastschnitt dagegen trifft nicht in jedem Fall einen Lunker. Eine Aussage über das Vorhandensein von Lunkern auf einer Oberfläche wäre mit dieser Methode u.U. nicht sicher zu treffen. Die beiden Profilschriebe verdeutlichen den Vorteil der 3 dimensionalen Betrachtung der mit Superfinish bearbeiteten Oberfläche. Fazit: Lunker an mit Superfinish bearbeiteten Wellen lassen sich mit dem Weißlichtinterferometer MarSurf WS1 innerhalb kurzer Messzeiten erfassen und auswerten. Durch die universelle Software-Plattform MarWin ist es hierbei möglich nicht nur typische Topografie-Darstellung und Bewertungen sondern auch Rautiefen- und Konturauswertungen vorzunehmen
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