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Längenmessungen schneller auswerten
2011-12-05 | Produkte | Skladnikiewitz, M. ( modified 2011-12-20 | Schweizer, Linda )


Schnelle Auswertung von  Längenmessungen: Screenshot der Software „Millimar D1200X“.

Für Längenmessungen bietet Mahr ab sofort die Software „Millimar D1200X“. Das Windows-kompatible Programm wertet die Messungen an Werkstücken zuverlässig aus, stellt sie übersichtlich dar und dokumentiert sie. Die Software sorgt so für mehr Tempo in der Qualitätssicherung und für ein professionelles Messdatenmanagement.

Messvorrichtungen und Auswerte-Software müssen optimal aufeinander abgestimmt sein. Nur so kann die Qualitätssicherung von Werkstücken in der Fertigung in maximaler Geschwindigkeit erfolgen. Für die Längenmessung bietet Mahr ab sofort die eigene Software „Millimar D1200X“. Dieses Programm wertet die erfassten Messwerte umgehend aus und interpretiert sie zuverlässig. Dadurch beschleunigt die Software die Qualitätsprüfung und ist daher ein Frühwarnsystem, um Ausschuss rechtzeitig zu verhindern.

Eigene Prüfpläne erstellen
Mit der Software „Millimar D1200X“ können die Nutzer in der Fertigung oder im Messraum schnell eigene Prüfpläne für einfache Längenmessaufgaben selber erstellen indem sie Masken ausfüllen. So sind sie bei wechselnden Werkstücken flexibel. Die gemessenen Werte werden variabel als übersichtliche Tabelle oder als anschauliche Grafik dargestellt. Die Software verfügt über ein Steuerungsmodul, das die für das Werkstück passenden Messsensoren aktiviert und Messungen startet und beendet. Die Daten werden in einer Access-Datendank und wahlweise im gängigen QS-Stat-Format gespeichert – lokal oder im Netzwerk. Ein Statistik-Modul erlaubt es, mit nur einem Mausklick Trends frühzeitig zu erkennen und die Produktion gegebenenfalls anzupassen.

Läuft auf jedem modernen PC
Im täglichen Einsatz lässt sich die Software sehr einfach bedienen: Längenmessungen werden zügig vom Touchscreen-Monitor oder über eine Tastatur aus durchgeführt - nur vier bzw. fünf Buttons sind dabei zu bedienen. Zugriffsberechtigungen sorgen dafür, dass nur befugte Personen die jeweiligen Programm-Funktionen bedienen. „Millimar D1200X“ läuft auf jedem modernen PC mit Windows 2000, XP oder Vista als Betriebssystem. Als Software-Sprachen sind deutsch, englisch und französisch verfügbar. Mahr liefert auf Wunsch auch die industrietauglichen Rechner und Touchscreen-Monitore.

Mehr Informationen zu den Millimar-Produkten finden Sie hier... 

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Schnelle optische Messung von 2D-Geometrien
2011-11-29 | Produkte | Schweizer, Linda ( modified 2011-12-05 | Schweizer, Linda )

Für eine fertigungsnahe Messung von 2D-Geometrien wie z.B. an Wendeschneidplatten oder an kleinen Teilen aus Metall oder Kunststoff wurde der Messplatz MarVision CM 50 entwickelt.

Das hierbei eingesetzte Objektiv von Carl Zeiss zeichnet sich durch zwei Besonderheiten aus:
- eine Schärfetiefe von 12 mm
- ein Bildfeld von 53 x 45 mm²

Im Vergleich mit einem Videomessmikroskop bietet der Messplatz MarVision CM 50 für den Anwender große Vorteile. Es können komplexe 2D-Geometrien innerhalb von wenigen Sekunden gemessen und ausgewertet werden. Als Grundlage der Messung dient eine Sollkontur im dxf-Datenformat. Die Messung erfolgt vollautomatisch. Der Bedienereinfluss auf das Messergebnis wird somit minimiert.

Bei der Messung erfasst ein optisches Scanningverfahren lückenlos das Profil des Prüflings. Die Ist-Kontur aus Messpunkten wird dann gegen die Sollkontur ausgewertet. Frei konfigurierbare Best-Fit Bereiche unterstützen dabei die optimale Einpassung. Die gewünschten Maße lassen sich leicht durch wenige Mausklicks an die Kontur anfügen.

Als Ergebnis erhält der Anwender ein Maßprotokoll. Außerdem kann auch die Profilformabweichung mit frei definierbarem Toleranzband ausgegeben werden. Dadurch ist auf einen Blick zu erkennen, ob sich die Teile in Toleranz befinden.

Da sich an dem Messplatz keine mechanischen Achsen befinden und die Bedienung denkbar einfach ist, eignet sich das MarVision CM 50 besonders für den fertigungsnahen Einsatz. Beispielsweise können damit Messmikroskope oder Profilprojektoren ersetzt werden. Die Ergebnisse werden dadurch genauer. Die Messzeit wird dramatisch gesenkt und somit werden natürlich auch die Stillstandszeiten von Maschinen verringert, beispielsweise beim Schleifen von Schneidplatten.

Mehr Informationen zu „MarVision CM 50“ finden Sie hier

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Presseinfo: Neues Messkonzept für die Turboladerwelle
2011-11-02 | Produkte | Froechtenicht, Birgit ( modified 2011-12-19 | Froechtenicht, Birgit )

Optische Vermessung der Flächenform einer Turboladerschaufel im Messplatz „MarShaft Scope“
(Foto Mahr)

 

Neu: Mahr bietet innovatives Messkonzept für die Turboladerwelle mit der „MarShaft Scope“ zur Messung der Flächenform an der Turboladerschaufel

Der Turbolader wird weltweit in PKWs immer wichtiger – um die Motorleistung zu steigern und auch den geforderten CO2-Ausstoß zu reduzieren. Jetzt hat Mahr ein neues Messkonzept zur Qualitätssicherung entwickelt, das über die bisherigen Messmethoden hinausgeht: Optische Messsensoren bieten eine hochgenaue und schnelle Überprüfung des Werkstückes sowie erstmalig die gesamte Messung der Flächenform.

In den kommenden Jahren muss aufgrund gesetzlicher und politischer Rahmenbedingungen der Ausstoß von CO2 deutlich reduziert werden. Dabei muss weltweit auch die Automobilindustrie ihren Beitrag leisten. Dieses kurzfristige Ziel ist nur zu erreichen, wenn die Verbrennungsmotoren und der Treibstoffverbrauch weiter optimiert werden und der CO2-Ausstoß dadurch verringert wird. Die Optimierung des Verbrennungsmotors erfolgt auf drei Wegen: durch Downsizing und die Integration von Turboladern, durch die Verbesserung der Einspritztechnologie sowie durch die Gewichtsreduzierung der Fahrzeuge. Angesichts dieser umweltpolitischen Rahmenbedingungen sind Turbolader bei den Automobilherstellern im Trend und ein internationaler Wachstumsmarkt – insbesondere auch in den rasant wachsenden PKW-Märkten in Asien. Der Turbolader bzw. Abgasturbolader dient der Leistungssteigerung von Kolbenmotoren und funktioniert so, dass ein Teil der an sich verlorenen Abgasenergie zum Antrieb einer Turbine genutzt wird. Der Turbolader besteht insbesondere aus einem Verdichter und einer Turbine, die durch eine gemeinsame Welle verbunden sind.

 

290.000 Umdrehungen/Minute

Diese Welle ist das Herzstück des Turboladers. Sie ist bei Drehzahlen bis zu 290.000 Umdrehungen pro Minute (bei Dieselmotoren deutlich weniger) einer extrem hohen Belastung ausgesetzt und muss deshalb hochpräzise gefertigt werden. Nur bei höchster Qualität wird der Verschleiß verhindert, die Leistungssteigerung des Motors optimal erhöht und so der Treibstoffverbrauch sowie der gewünschte CO2-Ausstoß tatsächlich deutlich reduziert.
Jetzt hat Mahr ein innovatives Messkonzept entwickelt, um die komplette Qualität der Welle im Turbolader zu sichern. Der Applikationsspezialist für Fertigungsmesstechnik setzt dabei seinen modernen Wellenmessplatz „MarShaft Scope“ ein. Das Messsystem arbeitet mit einer Matrixkamera (Livebild-Kamera) und damit berührungslos. Dadurch misst es schneller als herkömmliche 3D-Messmaschinen. Das Besondere an dem Mahr-Messkonzept ist, dass der Messplatz mit einer Matrixkamera arbeitet, die die Flächenform der Turboladerschaufel komplett messen kann.

 

Messaufgabe Turboladerschaufel

Kernstück der Qualitätssicherung bei Turboladerwellen ist die Überprüfung der Dimensionen der Turboladerschaufel. Hier gilt es einen definierten Abstand zwischen der drehenden Turbine und der inneren Gehäusewand einzuhalten. Die Toleranz bei der Fertigung der Turboladerschaufelgeometrie beträgt oftmals weniger als 100 µm. Der eigentliche Messvorgang im Messgerät „MarShaft Scope“ ist für den Nutzer einfach zu handhaben. Mahr bietet für die Messaufgabe eine eigene Software. Die Erstellung eines Messprogramms für ein neues Werkstück ist sehr komfortabel: Die Sollgeometrie (Turboladerschaufel) wird durch nur 6 Eingabeparameter (Zeichnungsmaße) generiert.
Nach dem Einspannen der Welle wird die vollautomatisierte und damit von Bedienerfehlern freie Messung gestartet. Das Messsystem erfasst innerhalb von nur 100 Sekunden die Flächenform komplett und prozesssicher mit mehreren Millionen Pixel und misst sie vollständig (komplette Schaufelgeometrie bzw. Flächenform) – im Gegensatz zum konventionellen Messverfahren wie z.B. mit einer Zeilenkamera, die stets nur Teilbereiche erfasst.
 

Messung in der Fertigung

Neben der Flächenform erfasst die „MarShaft Scope“ parallel weitere relevante Merkmale wie Durchmesser-, Längen- und optional Gewindemessung in dieser einen Aufspannung. Das Messverfahren für die Turboladerwelle ist für den Einsatz direkt in der Produktion, wo die Turboladerwellen entstehen, konzipiert. Immer kürzere Produktionszyklen und kleinere Losgrößen erfordern zeitnahe Korrekturwerte. Dies ist nur durch Messung in der Produktion möglich. Für die jeweilige Arbeitsfolge (Fertigungsschritt) sind Messprogramme abgespeichert, die über Touchscreen geladen und gestartet werden können.

Zum Einsatz direkt in der Produktion: „MarShaft Scope“ von Mahr
(Abbildung Mahr)
 

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