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150 Jahre MESSWEGBEREITER, Teil 4
Mahr-Innovationen 1983 bis 2001 Mahr begleitet Forschung, Entwicklung und Fertigung seit Jahrzehnten mit neusten Messlösungen, die genau die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft gerecht werden. Lesen Sie hier über die Innovations-Periode 1983 bis 2001. 1983: MAXµM - weltweit erste digitale Messuhr  Weltweit erste digitale Messuhr der späten Mahr-Tochter Federal in Providence USA.
Ab 1975: Fertigungsnahes Messen 
Die zunehmende Automatisierung in der Industrie macht erneut eine Weiterentwicklung der Messtechnik erforderlich. Auch hier ist Mahr maßgebend beteiligt. Die Mahr-Messtechnik wird erst fließbandkompatibel und schließlich computerisiert und digital. Heute ist flexibles, fertigungsnahes Messen eine unserer Kernkompetenzen. 1985: M4P 
Erstes transportables, mikroprozessorgesteuertes Rauheitsmessgerät. 2001: MarForm MFU 100 
Besonders im Bereich der Diesel-Einspritztechnologie werden die Toleranzen immer kleiner. Die Mahr-Messgeräte dringen auch bis in den Nanobereich vor. Dadurch wird Mahr richtungsweisend in der Einspritztechnologie. Haben Sie Fragen oder Anmerkungen zur Mahr-Geschichte? Wir freuen uns auf einen Kommentar von Ihnen!
Fachkongress e-Motive: 22. September 2011

Elektroautos fordern nach neuen Messlösungen – für die Automobilindustrie wie für die Zulieferer: Elektromotoren, Batterien aber auch beispielsweise innovative Getriebe haben neue Messaufgaben. Mahr hat seinen Know-how-Vorsprung im Bereich Automotive in Bezug auf den zukünftigen Trend Elektromobilität ausgebaut. Unter dem Titel "Mobilität im Wandel der Zeiten" veranstaltet Mahr anlässlich des 150. Firmenjubiläums am 22. September 2011 einen Fachkongress. Der Umstieg zum Elektroauto bedeutet für die Automobilindustrie und ihre Zulieferer technologische Neuorientierung. Viele mechanische Baugruppen eines PKW ändern sich und die Kombination elektronischer Komponenten führt zu mechatronischen Systemen. Der Applikationsspezialist Mahr blickt auf jahrzehntelange Erfahrung im Bereich Automotive zurück und hat für den Bereich e-Motive bereits Messlösungen erarbeitet. Neue Messaufgaben So gibt es beispielsweise bei neuartigen Radnabenmotoren ganz neue Werkstücke und Baugruppen mit spezifischen Messaufgaben im Bereich der Formmessung. Der für die Elektromobilität notwendige Ultraleichtbau führt im Karosseriebau zu Kombinationen unterschiedlicher Werkstoffe wie beispielsweise Faserkunststoff-Verbundmaterialien und Metal. Hier können passgenaue Oberflächen-Messungen von Mahr in die Qualitätssicherung zu integrieren. Anpassungsfähige Messsysteme Fertigungsbetriebe profitieren bei der Investitionsplanung von den sehr anpassungsfähigen Messsystemen von Mahr. So können Fertigungsbetriebe für neue Werkstücke mit neuen Messaufgaben schnell eine zuverlässige Qualitätssicherung aufbauen. Denn nur die Betriebe, die in präzise und zugleich variable Messsysteme investieren, können die Produktion von Elektroautos schnell die konventionelle Fahrzeugfertigung integrieren. Fachkongress Donnerstag 22. September 2011 Ort: Mahr in der Carl-Mahr-Str. 1, 37073 Göttingen 09.00 - 09.30 Uhr Empfang 09.30 - 09.45 Uhr Begrüßung 09.45 - 10.30 Uhr „Bedeutung der Mess- und Prüftechnik in der Produktion" Prof. Dr.-Ing. Dr.h.c.mult. Dr.-Ing.E.h.mult. Günter Spur, TU Berlin 10.30 - 11.15 Uhr „E-Mobilität bei Volkswagen - Herausforderung und Chance" Dr. Olaf Dübel, VW Wolfsburg 11.30 - 12.15 Uhr „Innovative Antriebstechnik - Was bewegt uns morgen?" Dr. Harald Naunheimer, ZF Friedrichshafen AG 12.15 - 13.00 Uhr „Fahren ohne Feuer?" Dr. Rolf Leonhard, Robert Bosch GmbH 13.00 - 15.00 Uhr Mittagessen und Rundgang durch die Produktion 15.00 - 15.45 Uhr „Elektromobilität: Produktionswandel im Antriebsstrang" Dipl.-Ing. Patrick Pfeiffer, TU Darmstadt und Co-Autor M.Sc. Ricardo Santin 16.00 - 16.45 Uhr „Messtechnik für den Antriebsstrang von morgen" Dipl. Wirt.-Ing., BA (hons) Jochen Seidler, Mahr GmbH 16.45 - 17.00 Uhr Abschluss Mehr Informationen und Online-Anmeldung
Presseinfo: Werkzeuge in der Produktion messen

| Mahr auf der EMO 2011: Neuste Messtechnologie für Werkzeug-Hersteller und Anwender, viele Produkt-Premieren Nutzern und Herstellern von Präzisionswerkzeugen bietet Mahr auf der EMO 2011 zeitgemäße Lösungen zur Qualitätssicherung. Im Fokus des Messeauftritts stehen Messsysteme, die direkt in der Produktion stehen, schnell präzise Messergebnisse liefern, die Qualität der Werkzeuge sichern und teuren Ausschuss reduzieren. Nutzer und Hersteller von Präzisionswerkzeugen überprüfen die Qualität der Werkzeuge immer öfter direkt in der Produktion. „Mahr bietet dafür Messtechnologien, die auch in der rauen Fertigungsumgebung exakt arbeiten“, so Nadeem Sawani, Vertriebsleiter Europa bei Mahr. „Die modernen Messsysteme von Mahr liefern auch bei Staub und Temperaturschwankungen zuverlässige Messergebnisse und sichern damit wirkungsvoll die Präzision der Werkstücke.“ Der Göttinger Applikationsspezialist stellt im Jubiläumsjahr zum 150. Firmenbestehen neue und wegweisende Messsysteme vor. So vereint der Messplatz „MarForm MMQ 400“ erstmalig Form-, Kontur- und Rauheitsmessung in nur einer Aufspannung und beschleunigt dadurch den gesamten Messprozess. Der optische Messplatz „MarVision TM 500“ bietet die Vorteile, die bei der Messung von Standardwerkzeugen wichtig sind: schnelles Messen, keine Programmierung und trotzdem genaue Ergebnisse. Für Nutzer von Werkzeugen ist das ausgestellte Werkzeugvoreinstellgerät „MarPreset 1800“ konzipiert. Es bietet durch modernste Kameratechnologie und solider Gusskonstruktion die Komplettlösung zur Werkzeugmessung und Inspektion. Messepremiere feiert der Oberflächenmessplatz „MarSurf XR 20“ mit dem innovativen und kompakten Touch-PC, der Touch-Screen-Monitor und Rechner in einem Gerät vereint. Mahr erwartet auf der Weltleitmesse für Metallbearbeitung EMO großes Interesse und ein internationales Publikum. „Wir spüren den aktuellen Wirtschaftsaufschwung,“ so Nadeem Sawani. „Wo mehr Maschinen produziert werden, werden auch mehr Werkzeuge benötigt und es gibt derzeit eine entsprechend gute Nachfrage nach unseren Messsystemen und Applikationslösungen.“ Mahr auf der EMO 2011: Halle 5, Stand E44 |
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150 Jahre MESSWEGBEREITER, Teil 3
Mahr-Innovationen 1937 bis 1980 Innovationen sind der Pulsschlag von Mahr. Regelmäßig bringt und brachte der Applikationsspezialist Innovationen heraus, die die Qualitätssicherung in den Fertigungsbetrieben deutlich sicherer, präziser und schneller machten und machen. 1937: Millimess Feinzeiger 
Messuhr mit einem Genauigkeitssprung: Erstes Anzeigegerät zur Erfassung von Messunterschieden von 1/1.000 mm. 1938: Induktives Längenmessgerät  Erstes Längenmessgerät für induktive Messwertaufnahme mit einem Messbereich von +/- 50 Mikrometern.
1950: Zweiflankenwälzprüfgerät  Das erste Mahr-Messgerät zur Aufnahme von Zahnrädern und Zahnwellen.
1964: Millitron - die "Grubenlampe"  Elektronisches Kompakt-Längenmessgerät mit dem Spitznamen "Grubenlampe".
1980: MarForm MMQ 2 
Die Formmessung wird komfortabel: Der Messplatz "MarForm MMQ 2" ist ein kompakter Tisch-Formtester zur Auswertung von Rundheit.
150 Jahre MESSWEGBEREITER, Teil 2
Messgeräte im Wandel der Zeit Die Anforderungen an die Messtechnik in den Fertigungsbetrieben haben sich in Laufe der 150 Jahre Mahr-Geschichte deutlich gewandelt. Einige Beispiele:
- die Genauigkeiten sind wesentlich exakter geworden
- die Messprozesse sind wesentlich schneller und die Qualitätsssicherung damit deutlich effektiver
- viele Geräte sind gegen Staub und Wasser geschützt und so für die raue Produktionsumgebung bestens geeignet
- die Digitalisierung ist in den Messgeräten angekommen
- die Form ist ergonomischer geworden
- Displays sind wesentlich besser abzulesen
- die Dokumentierung der Messergebnisse ist wesentlicher Bestandteil von Messlösungen
Sehen Sie hier ein paar Beispiele von Messsystemen im Zeitvergleich - früher und heute: Display der Längenmessung: 
Mobile Rauheitsmessung: 
Messschraube: 
150 Jahre MESSWEGBEREITER, Teil 1
Visionär: Carl Mahr im Lokstand einer Lokomotive.
Als Hersteller von Fertigungsmesstechnik feiert Mahr 2011 sein 150-jähriges Jubiläum. Carl Mahr war ein Visionär und gründet 1861 das Unternehmen in Esslingen als Reaktion auf die gestiegenen Ansprüche bei der Genauigkeit in der Maschinenfertigung zur Zeit der Industrialisierung. Das erste entwickelte Messgerät ist ein Spurmaß. Schnell bringt Mahr weitere Handmessmittel für die Industrie auf den Markt wie Schieblehren, Längennormale oder Schraubenlehren. Mahr folgt der fortschreitenden Industrialisierung in Europa mit stets passenden Messlösungen zur Qualitätssicherung. Meilensteine der Firmengeschichte sind u.a 1908 die erste mechanische Längenmessmaschine mit einer Genauigkeit von 1/10.000 mm oder 1923 das erste Messgerät zur Prüfung von Zahnrädern. Hier ein paar historische Meilensteine von Mahr. Weitere historische Bilder folgen in Teil 2 unserer Serie zur Geschichte von Mahr.
Schiebelehre von 1868. Carl Mahr nannte diese Gerät aus Stahl und Messing „Caliber“. Es besaß Skalen für Württemberger Zoll, Rheinischen Zoll, Wiener Zoll und den in Frankeich bereits benutzten Millimeter. Längenmessgerät von 1908
Der Fortschritt der Industrialisierung führt zu erhöhten Genauigkeitsanforderungen – und Mahr hat bereits die Lösung dafür: im Jahr 1908 produziert Mahr erste mechanische Längenmessgeräte. Bei der Ablesung am Nonius wurde eine Genauigkeit von 1/1.000 mm erreicht. Zahnradprüfgerät von 1923
Mit diesem Zahnradprüfgerät wurden Evolventengenauigkeit an Stirnrädern geprüft.
Presseinfo: 150 Jahre Messwegbereiter

150-jähriges Jubiläum des Messwegbereiters Mahr. Hier: eine historische und eine moderne Längenmessmaschine | Der führende Applikationsspezialist feiert 150-jähriges Jubiläum Als Hersteller von Fertigungsmesstechnik feiert Mahr 2011 sein 150-jähriges Jubiläum. Das Unternehmen wurde 1861 in Esslingen gegründet und hat heute seinen Hauptsitz in Göttingen. Das Jubiläumsjahr wurde im Mai auf der Control in Stuttgart eröffnet und wird offiziell im September mit einem Fachkongress und einem Festakt gefeiert. Wegbereiter in der Messtechnik Carl Mahr gründet 1861 das Unternehmen in Esslingen als Reaktion auf die gestiegenen Ansprüche bei der Genauigkeit in der Maschinenfertigung zur Zeit der Industrialisierung. Das erste entwickelte Messgerät ist ein Spurmaß. Schnell bringt Mahr weitere Handmessmittel für die Industrie auf den Markt wie Schieblehren, Längennormale oder Schraubenlehren. Mahr folgt der fortschreitenden Industrialisierung in Europa mit stets passenden Messlösungen zur Qualitätssicherung. Meilensteine der Firmengeschichte sind 1908 die erste mechanische Längenmessmaschine mit einer Genauigkeit von 1/10.000 mm oder 1923 das erste Messgerät zur Prüfung von Zahnrädern. Dabei ist das Unternehmen mit seinen innovativen Ideen stets Wegbereiter in der Messtechnikbranche – im Nanometerbereich genauso wie bei automatisierten Messprozessen und fertigungsnahem Messen oder bei der Kombination verschiedener Messtechniken auf einer Maschine. Strategische Ausrichtung und weltweite Expansion Entscheidend für den Erfolg von Mahr waren strategische Partnerschaften, Firmenfusionen und Standort-Neugründungen. So wurde 1936 mit der Gründung der Feinprüf GmbH in Göttingen das Angebot an Messgeräten erweitert. Durch Übernahme der Hannoveraner Dr. Ing. Perthen GmbH 1973 gelang der Einstieg in die Oberflächen- und Formmesstechnik. Ab den 70er Jahren begann die weltweite Expansion für Mahr: Es wurden zunächst Vertriebsgesellschaften in den USA und Frankreich gegründet. In den 90er Jahren kamen Produktionswerke in Tschechien und China hinzu. Weitere Vertriebsgesellschaften wurden z. B. in der Schweiz, Großbritannien, Mexiko, China, Korea und Brasilien gegründet. Mit der Übernahme des Messtechnikherstellers Federal Products in Providence, USA gelang es in den NAFTA-Märkten stärker Fuß zu fassen. Damit war Mahr endgültig global positioniert und konnte weltweit agieren. Seit 1994 ist der Hauptsitz von Mahr in Göttingen. Die Expansion hielt weiter an: Seit 2004 gehört Mahr OKM in Jena zur Mahr-Gruppe. Dort liegt der Schwerpunkt auf Entwicklung und Produktion von optischen Messgeräten. Im April 2006 wurde durch Übernahme der Helios Messtechnik in Dörzbach das Produktportfolio insbesondere im Bereich der Wellenmessung weiter ausgebaut. Im Jahr 2007 erweiterte Mahr die Unternehmensgruppe durch die Übernahme des französischen Messtechnik-Herstellers SMPR und damit sein Programm um Messnormteile und Sonderlösungen. Drittgrößter Hersteller an Fertigungsmesstechnik Die global operierende Mahr-Gruppe mit 1500 Mitarbeitern ist heute weltweit der drittgrößte Hersteller an Fertigungsmesstechnik – vom Messschieber über optische Oberflächenmessplätze bis hin zum Formmessgerät im Nanometerbereich. Messlösungen von Mahr sind im Einsatz in der Automobilindustrie und im Maschinenbau genauso wie in feinwerktechnischen und optischen Betrieben. Kooperationen mit Universitäten und Forschungsinstituten garantieren eine konsequente Weiterentwicklung der Technologien. In nahezu allen Bereichen der Investitions- und Produktionsgüterindustrie sind messtechnische Innovationen von Mahr wegbereitend für den weiteren technischen und wirtschaftlichen Fortschritt. Messgeräte wie der Messschieber „MarCal 16 EWR“ sind mit Preisen ausgezeichnet worden, Systeme wie der Formmessplatz „MarForm MFU 100 Referenz“ gelten als Premiumgerät ihrer Klasse und die Universal Längenmessmaschine „Precimar 828 CIM“ ist in nahezu allen nationalen staatlichen technischen Bundesanstalten im Einsatz. Neben hochwertigen Messgeräten zum Prüfen der Werkstückgeometrie sind auch Spinn- und Dosierpumpen (hochgenaue Zahnradpumpen) – u. a. für die Textilfaserproduktion, – und hochgenaue Kugelführungen als universelle Bauelemente für mechanische Konstruktionen wesentliche Bestandteile des Mahr-Programms. Hauptabnehmer sind die Automobilindustrie, die Werkzeugmaschinenindustrie, die Maschinen- und Anlagentechnik, feinwerktechnische Betriebe (auch aus den Bereichen Optik und Elektronik). Für Spinnpumpen und Dosierpumpen, die Hersteller von Synthesefasern, Lebensmittel,- Pharma und Medizintechnikprodukten, sowie Polymerhersteller und deren Zulieferer, ebenso wie die Kunststoffverarbeitende Industrie. Darüber hinaus werden komplette Misch- und Dosiermaschinen entwickelt und gefertigt. Abnehmer sind die Luft- und Raumfahrtindustrie, die Automobilhersteller, die Verpackungshersteller und die Windkraftindustrie. Applikationsspezialist mit Blick in die Zukunft Das 150-jährige Jubiläum ist für Mahr Ansporn auch in Zukunft eine maßgebliche Rolle in der Messtechnik einzunehmen. Heutzutage sieht sich das Unternehmen als Applikationsspezialist mit innovativen und kundenorientierten Messlösungen. Die Integration von Produkten, abgestimmte Kundenlösungen, Software und Dienstleistungen sind heute für den Anwender wichtiger als nur das Produkt alleine. Dabei wird Messtechnik, Software und Service für immer mehr Branchen interessant – beispielsweise Medizintechnik, e-Motive oder Optik. Heute wie 1861 bedeutet Präzision für Mahr, den Kunden genau die Lösung zu bieten, die sie brauchen, um erfolgreich zu sein. |
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Presseinfo: Wirtschaftlicher Erfolg im Jubiläumsjahr

Stephan Gais, Geschäftsführender Gesellschafter von Mahr | Mahr feiert sein 150-jähriges Firmenjubiläum, starker Auftragseingang 2011, als Applikationsspezialist etabliert, Einstieg in E-Mobilität Die Mahr-Gruppe begeht 2011 ihr 150-jähriges Firmenjubiläum. Begleitet wird dies von einer starken Nachfrage bei Messtechnik, Zahnradpumpen und Kugellagern. Mit innovativen Messlösungen erreicht der Applikationsspezialist erfolgreich neue Zielmärkte. Auf dieser positiven Basis sind die Arbeitsplätze an allen Standorten gesichert. Auf der Messe „Control“ in Stuttgart hat die Mahr-Gruppe Anfang Mai ihr 150-jähriges Jubiläum gestartet. Die Unternehmensgruppe wurde 1861 in Esslingen gegründet und hat seit 1994 seinen Hauptsitz in Göttingen. Heute ist Mahr der drittgrößte Hersteller von Fertigungsmesstechnik. Im Rahmen des Jubiläumsjahres folgen im September eine Fachkonferenz sowie ein Festakt. Das Firmenjubiläum wird durch einen positiven Geschäftsverlauf begleitet – und zwar in allen drei Sparten: sowohl bei der Messtechnik, den Spinnpumpen wie den Kugelführungen. „Dieses Jahr ist durch einen durchweg starken Auftragseingang geprägt“, so Stephan Gais, geschäftsführender Gesellschafter bei Mahr. „Damit hat Mahr die Wirtschaftskrise endgültig überwunden und bewegt sich auf das Rekordergebnis von 2008 zu.“ An Umsatz erwartet Mahr für dieses Jahr mindestens 180 Mio. Euro. Davon entfallen auf den Standort Göttingen 100 Mio. Euro, aufgeteilt in 83 Mio. Euro im Segment Messtechnik und 17 Mio. Euro bei den Spinnpumpen. International wächst besonders der asiatische Markt aufgrund einer Sonderkonjunktur im Bereich Spinnpumpe. Im Bereich Messtechnik wächst das Kataloggeschäft der Handmessgeräte mit 66 Prozent am stärksten. Aber auch das Geschäft mit komplexen kundenspezifischen Maschinen legt deutlich zu. Der erfolgreiche Trend bei der Nachfrage nach Messtechnik folgt der positiven Entwicklung im deutschen und internationalen Maschinenbau in den letzten Monaten. „Aufgrund der guten Wirtschaftslage sind die bestehenden Arbeitsplätze sicher“, so Stephan Gais. „Zusätzlich bauen wir nach der überstandenen Wirtschaftskrise 2010 wieder Arbeitsplätze auf und erhöhten die Zahl der Auszubildenden.“ Seit 2010 investiert Mahr zudem wieder verstärkt. So stehen dieses Jahr am Hauptstandort in Göttingen ca. 3 Mio. Euro für moderne Technologien bereit. Strategisch hat sich der Messtechnik-Hersteller global als Applikationsspezialist etabliert. Stephan Gais: „Das Produkt des Kunden und die Lösung kundenspezifischer Aufgaben stehen für uns im Vordergrund.“ Immer wichtiger werden zudem messtechnische Dienstleistungen wie Schulung, Wartung, Messmittelmanagement oder Kalibrierung. Parallel setzt Mahr auf innovative Technologie wie automatisierte Messprozesse und Technologien, die bis in den Nanometerbereich hochpräzise und sicher messen. Dadurch ist es möglich, verstärkt neue Zielbranchen wie Medizintechnik, die optische Industrie oder Hersteller im Bereich erneuerbarer Energien zu erreichen. Ein Markt eröffnet sich für Mahr auch im Bereich E-Mobilität. Aufgrund des langen Know-how-Vorsprungs bei Automotive werden bereits erste konkrete Projekte verfolgt. |
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Wernesgrüner Werkzeugsymposium

Wernesgrüner Werkzeugsymposium Am 24. und 25. März 2011 fand in Treuen/ Vogtland das 2. Wernesgrüner Werkzeugsymposium, eine Veranstaltung speziell für Werkzeugschleifer, mit mehr als 100 Teilnehmern statt. Schwerpunkt des Symposiums waren Fachvorträge aus vielen Themengebieten rund um die Werkzeugschleiftechnik. Den Schwerpunkt bildeten der Prozess des Schleifens und die Möglichkeiten der Vernetzung. Mahr präsentierte auf dem Werkzeugsymposium die neue optische Werkzeugmessmaschine MarVision TM 500. Besonders die einfache Bedienung konnte die Besucher überzeugen. So ist es nicht mehr notwendig, einen speziell ausgebildeten Mitarbeiter für die Bedienung der Messmaschine vorzusehen. Die Werker können mit wenigen Eingaben die Bedienung der Messmaschine selbst vornehmen. Automatisch wird ein Messprotokoll erzeugt und vielfältige andere Auswertefunktionen stehen zur Verfügung. Im Anschluss an die Vorträge wurden auf einer Bearbeitungsmaschine Fräsversuche durchgeführt um den Einfluss von verschiedenen Beschichtungen auf die Standzeit der Fräser darzustellen. Auf der optischen Werkzeugmessmaschine MarVision TM 500 konnten die Ergebnisse anschließend gemessen und analysiert werden. Besonders wichtig waren die vielfältigen Diskussionen und Gespräche im Rahmen der Veranstaltung. Durch den direkten Kontakt zu den Anwendern der Messtechnik konnten viele wichtige Anregungen aufgenommen und Fragen beantwortet werden. Bei diesen Diskussionen hat sich gezeigt, dass das Nachschärfen von Werkzeugen nach wie vor ein wichtiges Standbein von Schleifbetrieben ist, jedoch rückt das Herstellen von Sonderwerkzeugen immer mehr in den Fokus. Mahr hat hierauf bereits reagiert und bietet viele Messfunktionen für Stufenwerkzeuge und Sonderfräser in der Grundkonfiguration der Messsoftware PROTOS an. Insgesamt war das Werkzeugsymposium eine gelungene Veranstaltung mit hoch interessanten Vorträgen und Produktpräsentationen und viel Freiraum für einen intensiven Meinungsaustausch. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass es eine Wiederholung geben muss!  
Mahr - 150 Jahre MESSWEGBEREITER

150-jähriges Jubiläum des "MESSWEGBEREITERS" Mahr. Hier: eine historische und eine moderne Längenmessmaschine | Der führende Applikationsspezialist feiert 150-jähriges Jubiläum Als Hersteller von Fertigungsmesstechnik feiert Mahr 2011 sein 150-jähriges Jubiläum. Das Unternehmen wurde 1861 in Esslingen gegründet und hat heute seinen Hauptsitz in Göttingen. Das Jubiläumsjahr wird im Mai auf der Control in Stuttgart eröffnet und offiziell im September mit einem Fachkongress und einem Festakt gefeiert. Wegbereiter in der Messtechnik
Carl Mahr gründet 1861 das Unternehmen in Esslingen als Reaktion auf die gestiegenen Ansprüche bei der Genauigkeit in der Maschinenfertigung zur Zeit der Industrialisierung. Das erste entwickelte Messgerät ist ein Spurmaß. Schnell bringt Mahr weitere Handmessmittel für die Industrie auf den Markt wie Schiebelehren, Längennormale oder Schraubenlehren. Mahr folgt der fortschreitenden Industrialisierung in Europa mit stets passenden Messlösungen zur Qualitätssicherung. Meilensteine der Firmengeschichte sind 1908 die erste mechanische Längenmessmaschine mit einer Genauigkeit von 1/10.000 mm oder 1923 das erste Messgerät zur Prüfung von Zahnrädern. Dabei ist das Unternehmen mit seinen innovativen Ideen stets Wegbereiter in der Messtechnikbranche – im Nanometerbereich genauso wie bei automatisierten Messprozessen und fertigungsnahem Messen oder bei der Kombination verschiedener Messtechniken auf einer Maschine. Strategische Ausrichtung und weltweite Expansion
Entscheidend für den Erfolg von Mahr waren strategische Partnerschaften, Firmenfusionen und Standort-Neugründungen. So wurde 1936 mit der Gründung der Feinprüf GmbH in Göttingen das Angebot an Messgeräten erweitert. Durch Übernahme der Hannoveraner Dr. Ing. Perthen GmbH 1973 gelang der Einstieg in die Oberflächen- und Formmesstechnik. Ab den 70er Jahren begann die weltweite Expansion für Mahr: Es wurden zunächst Vertriebsgesellschaften in den USA und Frankreich gegründet. In den 90er Jahren kamen Produktionswerke in Tschechien und China hinzu. Weitere Vertriebsgesellschaften wurden z. B. in der Schweiz, Großbritannien, Mexiko, China, Korea und Brasilien gegründet. Mit der Übernahme des Messtechnikherstellers Federal Products in Providence, USA gelang es in den NAFTA-Märkten stärker Fuß zu fassen. Damit war Mahr endgültig global positioniert und konnte weltweit agieren.
Seit 1994 ist der Hauptsitz von Mahr in Göttingen. Die Expansionen hielten weiter an: Seit 2004 gehört Mahr OKM in Jena zur Mahr-Gruppe. Dort liegt der Schwerpunkt auf Entwicklung und Produktion von optischen Messgeräten. Im April 2006 wurde durch Übernahme der Helios Messtechnik in Dörzbach das Produktportfolio insbesondere im Bereich der Wellenmessung weiter ausgebaut. Im Jahr 2007 erweiterte Mahr die Unternehmensgruppe durch die Übernahme des französischen Messtechnik-Herstellers SMPR und damit sein Programm um Messnormteile und Sonderlösungen. Drittgrößter Hersteller an Fertigungsmesstechnik
Die global operierende Mahr-Gruppe mit 1500 Mitarbeitern ist heute weltweit der drittgrößte Hersteller an Fertigungsmesstechnik – vom Messschieber über optische Oberflächenmessplätze bis hin zum Formmessgerät im Nanometerbereich. Messlösungen von Mahr sind im Einsatz in der Automobilindustrie und im Maschinenbau genauso wie in feinwerktechnischen und optischen Betrieben. Kooperationen mit Universitäten und Forschungsinstituten garantieren eine konsequente Weiterentwicklung der Technologien. In nahezu allen Bereichen der Investitions- und Produktionsgüterindustrie sind messtechnische Innovationen von Mahr wegbereitend für den weiteren technischen und wirtschaftlichen Fortschritt. Messgeräte wie der Messschieber „MarCal 16 EWR“ sind mit Preisen ausgezeichnet worden, Systeme wie der Formmessplatz „MarForm MFU 100 Referenz“ gelten als Premiumgerät ihrer Klasse und die Universal Längenmessmaschine „Precimar 828 CIM“ ist in nahezu allen nationalen staatlichen technischen Bundesanstalten im Einsatz.
Neben hochwertigen Messgeräten zum Prüfen der Werkstückgeometrie sind auch Spinn- und Dosierpumpen (hochgenaue Zahnradpumpen) – u. a. für die Textilfaserproduktion, – und hochgenaue Kugelführungen als universelle Bauelemente für mechanische Konstruktionen wesentliche Bestandteile des Mahr-Programms. Hauptabnehmer sind die Automobilindustrie, die Werkzeugmaschinenindustrie, die Maschinen- und Anlagentechnik, feinwerktechnische Betriebe (auch aus den Bereichen Optik und Elektronik). Für Spinnpumpen und Dosierpumpen, die Hersteller von Synthesefasern, Lebensmittel,- Pharma und Medizintechnikprodukten, sowie Polymerhersteller und deren Zulieferer, ebenso wie die Kunststoffverarbeitende Industrie. Darüber hinaus werden komplette Misch- und Dosiermaschinen entwickelt und gefertigt. Abnehmer sind die Luft- und Raumfahrtindustrie, die Automobilhersteller, die Verpackungshersteller und die Windkraftindustrie. Applikationsspezialist mit Blick in die Zukunft
Das 150-jährige Jubiläum ist für Mahr Ansporn auch in Zukunft eine maßgebliche Rolle in der Messtechnik einzunehmen. Heutzutage sieht sich das Unternehmen als Applikationsspezialist mit innovativen und kundenorientierten Messlösungen. Die Integration von Produkten, abgestimmte Kundenlösungen, Software und Dienstleistungen sind heute für den Anwender wichtiger als nur das Produkt alleine. Dabei wird Messtechnik, Software und Service für immer mehr Branchen interessant – beispielsweise Medizintechnik, e-Motive oder Optik. Heute wie 1861 bedeutet Präzision für Mahr, den Kunden genau die Lösung zu bieten, die sie brauchen, um erfolgreich zu sein. |
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